Freitag, 15. September 2017

DIE REMINGTON GLÄTTBÜRSTE CB7480 - BAD HAIR DAY EINFACH WEGGEBÜRSTET!

Hallo ihr Lieben,

über ein Monat ist seit dem letzten Blogpost vergangen - Schande über mich :-O
Dann will ich euch aber mal ganz schnell ein tolles Produkt vorstellen, das ich über die Konsumgöttinnen testen darf:

DIE NEUE KERATIN PROTECT GLÄTTBÜRSTE VON REMINGTON



Frauen und ihre Haare – eine neverending Story. Bad-Hair-Days können durch nichts zu einem guten Tag gemacht werden und der falsche Friseur kann einem das ganze Leben versauen (zumindest bis die Haare wieder herausgewachsen sind).
Okay, ganz so schlimm ist es vielleicht nicht, aber zusammen mit der Frisur kann es einem durchaus auch die Laune verhageln. Kein Wunder, das viele Frauen im Laufe ihres Lebens ein Sammelsurium an Stylingprodukten von Haargel, -wachs und -spray bis hin zu Föhn, Glätteisen und Lockenstäben durchprobieren. 



Vor ein oder zwei Jahren kamen dann die ersten Glättbürsten auf den Markt, zunächst von TV-Marken und Chinaprodukte mit unbekannten Markennamen. Ich besorgte mir über Amazon letztes Jahr eine der TV-Shoppingmarke, die aber überhaupt nichts taugte und zurückging. Dieses Jahr nun brachte die renommierte Firma Remington – Hersteller von Geräten für die Haar- und Körperpflege - eine Glättbürste auf den Markt.

ENDLICH WAS FÜR MEINE HAARSTRUKTUR?

Ich habe extrem viele und extrem dicke Haare. Mein Vater arbeitete früher in der Entwicklung von Elektronenrastermikroskopen und legte vor vielen Jahren bei einem Besuch von uns Kindern an seinem Arbeitsplatz spaßeshalber eines meiner Haare unter ein solches Mikroskop, um es auszumessen. Heraus kam dabei, dass meine Haare dreimal so dick wie ein durchschnittliches europäisches Haar sind.

Frauen mit sehr dünnem oder auch spärlichem Haarwuchs finden meine Mähne toll, was ich auch nachvollziehen kann. Allerdings ist auch so dickes Haar nicht automatisch problemlos zu handhaben, zumal meines auch noch wellig und mittlerweile eher trocken ist. Kurz vor dem fälligen Friseurbesuch sehe ich morgens aus, als wäre eine Rosshaarmatratze auf meinem Kopf explodiert und eine solche kann man auch beinahe mit der Haarmenge stopfen, die nach dem Nachschneiden auf dem Boden des Friseursalons liegt. Geht draußen Wind, plustern meine Haare auf und machen dem Yeti Konkurrenz. Die Wellen liegen auch nicht unbedingt immer so, dass es schick und nicht chaotisch aussieht.

Morgens nach dem Aufstehen - Der Yeti lässt grüßen ;-)


Im Sommer lasse ich meine Haare lufttrocknen und verwende dabei etwas Haarwachs, um die Locken zu definieren. Wenn es kälter ist, geht aber leider nichts ohne Föhn, wenn ich mich nicht erkälten möchte, da meine Haare ohne Föhn mindestens eine Stunde brauchen, bis sie ganz trocken sind. Nach dem Föhnen sind sie, egal wie ich mich bemühe, weder lockig noch glatt, nix Halbes und nix Ganzes. 

Naturwelle luftgetrocknet

Natürlich hatte ich auch bereits versucht, mit diversen Glätteisen (auch von Remington) meinen Mopp in den Griff zu bekommen, aber damit komme ich überhaupt nicht klar. Es dauert zu lange, Strähne für Strähne glatt zu ziehen, meine Haare werden damit sehr trocken und am Hinterkopf kriege ich das Ganze überhaupt nicht gebacken. Außerdem ist die Anwendung eines Glätteisens bei langem Haar zwar eher unkompliziert, meine Haare sind aber gerade mal kinnlang bis fast kurz.

Wir haben Einiges der Marke Remington bereits daheim, vom Föhn über Rasierapparate bis hin zum Nasenhaarschneider und Body Groomer, nichts davon hat uns bisher enttäuscht. Von daher setzte ich nun meine Hoffnungen in die neue Glättbürste.

EINFACH DIE HAARE BÜRSTEN WIE GEWOHNT

 und sie gleichzeitig dabei glätten, das hört sich doch gut an. Tatsächlich sieht die Glättbürste auch aus wie eine ganz normale Paddelbürste, nur eben mit einem Kabel und einer Metallauflage unterhalb und um die Borsten.



Die anthrazitfarbene, optisch sehr ansprechende Bürste ist in einem kleinen Paket mit einem Plastikeinsatz verpackt, dazu gibt es eine kurze Bedienungsanleitung und den Garantieschein. Wenig Müll und keine hundert Umverpackungen, das finde ich sehr gut.

Als nächstes ist mir die enorme Länge des Kabels aufgefallen, es ist ganze 3 Meter lang. Das finde ich super, in meinem kleinen Bad hätte zwar ein kürzeres Kabel auch gereicht, aber so muss man auch in größeren Bädern oder wo auch immer man die Bürste verwenden möchte nicht nach einer Steckdose in nächster Nähe suchen und sich beim Bürsten auch nicht verrenken, um gut an alle Stellen des Kopfs zu gelangen. Das Kabel ist mit einem Drehgelenk am Bürstenkopf befestigt, so dass auch hier eine hohe Wendigkeit gegeben ist. Styling am Hinterkopf ist bei dieser Kabellänge ebenfalls absolut kein Problem.



Breite schwarze Kunststoffborsten, die nicht flexibel sind, sind in das keramikbeschichtete, kupferfarbene Metall eingearbeitet. Rund um den Bürstenkopf befinden sich weitere dünne, flexiblere Borsten. Genau in der Mitte des Bürstenkopfs befindet sich statt einer Borste ein Ionen-Generator, der ein statisches Aufladen der Haare verhindern soll. 



Das Display am Griff ist einfach und übersichtlich gehalten, zuunterst befindet sich der On/Off-Schalter, darüber die Temperaturwahltaste und schließlich kann man hier auch die Temperaturstufen ablesen, die neben den reinen Zahlenwerten mit Leuchtdioden versehen sind.

Soviel zu Aufbau und Design, kommen wir zu meinen Erfahrungen bei der

ANWENDUNG

Beim Herausnehmen kam mir die Bürste zunächst sehr schwer vor, aber das ist nur der erste Eindruck, weil man ja bei normalen Bürsten wenig Gewicht hat. Die Glättbürste wiegt 485 Gramm und lässt sich so durchaus problemlos eine Weile benutzen, ohne dass der Arm schwer wird.



Normalerweise lese ich zu solchen Produkten die Bedienungsanleitung nicht, da sie problemlos intuitiv anzuwenden sind. Bei einem Test bin ich aber genauer und habe auch gleich einen Fehler in der Anleitung gefunden. Laut dieser soll man die Bürste einstecken und auf die On/Off-Taste drücken. Soweit, so gut, allerdings geht es nun so weiter, dass man auch die Temperatur mit der On/Off-Taste durch mehrmaliges Bedienen regelt und das stimmt so nicht. Die geübte Beauty-Queen erkennt sofort, dass dafür die Taste mit dem kleinen Thermometer drauf gedacht ist. Grundeingestellt ist die erste Stufe mit 150 Grad, geeignet für feines, dünneres Haar. Drückt man nun die Temperaturtaste, gelangt man zur Stufe für normales Haar mit 190 Grad, die zweite Leuchtdiode blinkt. Ein weiterer Druck erhöht auf Stufe 3 für dickes, widerspenstiges Haar - meins - mit 230 Grad, die beiden unteren Leuchtdioden leuchten, die dritte blinkt. Um wieder zurück auf die untere Stufe zu gelangen, drückt man einfach erneut und so weiter und so weiter.

Die Leuchtdiode der jeweils gewählten Temperatur blinkt laut Anleitung so lange, bis die Temperatur erreicht ist und leuchtet dann durchgehend. Remington gibt eine Aufheizdauer von 30 Sekunden an, um zu überprüfen, wie lange es dauert, bis die Diode nicht mehr blinkt, habe ich die höchste Temperatur gewählt und eine Stoppuhr laufen lassen. Die Bürste war schnell heiß, nach über 7 Minuten blinkte das Licht aber immer noch. Ich wollte die Messung schon abbrechen, da hörte das Blinken nach 7 Minuten 45 Sekunden auf. Auch hier erzählt die Bedienungsanleitung Märchen, denn man kann wirklich auch bei höchster Temperaturstufe nach ca. 30 Sekunden mit dem Bürsten beginnen und das Blinken einfach ignorieren.
Die Rückseite des Bürstenkopfs wird bei dieser hohen Temperatur mit der Zeit ebenfalls recht warm, aber nicht so, dass man sich die Finger verbrennen würde. Lange würde ich den Kopf aber nicht in die Hand legen wollen. Der Griff dagegen bleibt absolut kühl.



Um meine Haarpracht zu glätten, bürste ich die längeren Partien zuerst von innen heraus nach unten, streiche dann zum Abschluss nochmals von außen über die Oberfläche und schließe damit ab, die Spitzen noch ein weiteres Mal von innen heraus nachzuglätten. Hinten trage ich die Haare kürzer, bürste nur kurz von innen unten nach oben und dann außen von oben nach unten. Die Bürste gleitet leicht auch durch verwuschelte Haare, nichts verwickelt sich, bleibt hängen oder ziept. Das Bürsten von außen muss bei mir sein, weil ich sonst alles pusche und viel zu viel Volumen hineinbekomme. Frauen mit feinerem Haar, die Volumen suchen, können sich auf das reine Bürsten von innen beschränken.



Ich hatte mir vorgenommen, mir wirklich mal Zeit zu nehmen, Geduld aufzubringen und so lange zu bürsten, bis die Haare wirklich glatt sind. Erstaunt stelle ich fest, dass es mit der Glättbürste keine 5 Minuten dauert, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden bin. An der linken Seite habe ich knapp über dem Ohr einen "Knick" in den Haaren, den ich normalerweise kaum rausbekomme. Weiter hinten kringeln sich meine Haare unten grundsätzlich nach außen, was ich normalerweise auch nicht in den Griff bekomme. Sogar den Knick und die Außenrolle bekomme ich in kürzester Zeit mit der Bürste glatt.

GLANZ ODER STROH?

Ich habe wie schon erwähnt eher trockene Haare, nach dem Föhnen ist da nicht viel Glanz übrig und mit Glätteisen sahen meine Haare immer aus wie Stroh. Zuviel Hitze tut also bei mir nicht gut, der Hersteller verspricht bei dieser Glättbürste aber ein schonendes Styling.
Die Bürste ist mit einer Keratinbeschichtung ausgestattet, die mit Mandelöl angereichert ist. 



Keratin ist ein Faserprotein, aus dem unsere Haare zu 90% bestehen. Intaktes Keratin ist wasserunlöslich, temperaturresistent und schützt das Haar vor Umwelteinflüssen und Hitze durch Stylingprodukte. ZU Mandelöl muss ich sicher nicht viel erklären, es spendet den Haaren Feuchtigkeit.

Das Keratin und das Mandelöl sind Teil der Beschichtung und unterstützen den Hitzeschutz.
Die Glättbürste gibt von diesen Stoffen bei jeder Anwendung Partikel im Mikrobereich an das Haar ab. Dies sind so geringe Mengen, dass man keine Angst haben muss, nach ein paar Anwendungen sei „der Tank leer“. Andererseits scheint es dennoch genug zu sein, dass die Haare gepflegt werden, denn meine sehen nach dem Bürsten nicht so trocken aus wie nach dem Föhnen oder gar nach einer Behandlung früher mit Glätteisen und weisen tatsächlich einen Glanz auf.

Eine weitere positive Überraschung erlebte ich am Morgen nach der ersten Nutzung. Normalerweise ist die Frisur nach dem Schlafen bei mir komplett im Eimer. Locken halten gar nicht, glatte Haare sind nur dann noch glatt, wenn meine Friseurin sie mit Föhn und Rundbürste eine halbe Stunde lange gebügelt hat. Ich ging also davon aus, dass ich jeden Morgen aufs Neue mit der Glättbürste ranmüsste, aber weit gefehlt: am zweiten Tag reichten ein paar Striche mit der normalen Bürste, am dritten kringelten sich zwar die Spitzen ein wenig nach außen, aber insgesamt waren meine Haare immer noch ansehnlich. Ich muss also sowohl Haare als auch meine empfindliche Kopfhaut nicht allzu oft der Hitze aussetzen – super! 

Langzeitwirkung 


Zum Mandelöl muss ich noch etwas sagen: bei der Bewerbung für das Projekt wurde man gefragt, ob man eine Nussallergie habe. Die ist bei mir nicht der Fall, dennoch machte mich das neugierig – darf man als Nussallergiker die Produkte der Keratin Protect Serie und somit auch die Bürste nicht verwenden? Ich fand weder auf der Homepage de.remington-europe.com, noch in der Produktbeschreibung auf der Projektseite oder der Bedienungsanleitung dazu eine Aussage, fragte nach und bekam folgende Antwort: „Da ja in der Tat Partikel abgegeben werden, sollten Menschen mit Nussallergien von der Benutzung des Produktes absehen.“ Anscheinend steht ein Hinweis dazu auch auf der Verpackung, was ich aber nicht überprüfen kann, da ich meine bereits entsorgt habe.
Ich denke mal, man muss schon extrem allergisch auf Nüsse reagieren, um beim Bürsten durch diese winzigsten Partikel etwas zu spüren, aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!

AUSSENWIRKUNG

Diese Geschichte will ich euch nicht vorenthalten, auch meine Umwelt in Form von zweien meiner Söhne reagierte auf die Ergebnisse der Glättbürstenanwendung.
Mein mittlerer Sohn hasst es, wenn ich die Haare glatt trage. Beim Friseur lasse ich sie immer glatt föhnen, wenn ich dann nach Hause komme und er mich sieht, zieht er ein Gesicht und meckert. Ich war im Bad gerade fertig, da kommt er rein, guckt mich an, verzieht das Gesicht... und bevor er meckern kann, sage ich schnell: "Ich kann nichts dafür, ich muss derzeit eine Glättbürste testen." ;-)
Meint er: "Hast du die Haare dann jetzt öfter so doof glatt?" *lach*
Später kommt mein Ältester zu mir ins Zimmer, stutzt und fragt: "Warst du heute schon beim Friseur???"
Wenn das mal nicht absolut für die Glättbürste spricht...




WAS ZU MECKERN?

Zunächst mal nicht, denn ich habe noch einen weiteren positiven Aspekt zu vermelden: die Bürste kostet 59,99 Euro, nicht allzu teuer, wie ich finde, doch für manche ist das sicher viel Geld. Dafür gibt Remington aber ganze 3 Jahre Garantie drauf und wenn man seine Bürste auf der Homepage registriert sogar noch ein weiteres Jahr zusätzlich.

Aber es kann doch nicht sein, dass ich gar nichts zu motzen finde, kritisch wie ich immer bin? Okay, ich finde, die Sache mit der Nussallergie könnte etwas besser kommuniziert werden, vor allem in der Produktbeschreibung in Shops und auf Homepage selber, damit Kaufinteressierte sich darüber von vornherein im Klaren sind. Eine wirklich klare Aussage im Detail habe ich bis heute nicht erhalten (auf meine Anfrage über das Kontaktformular und über Facebook bei der Firma direkt habe ich überhaupt keine Antwort erhalten, was ich schade finde). Und manche Testerinnen bemängeln, dass es zu dieser Bürste (im Gegensatz zum Glätteisen aus der Serie) keine Aufbewahrungstasche gibt, mir persönlich fehlt eine solche allerdings nicht.

Ansonsten bin ich mit meiner neuen Bürste mehr als zufrieden. Sie liegt gut in der Hand, lässt sich einfach anwenden, bringt tolle Ergebnisse in kurzer Zeit, die lange anhalten und schon dabei meine trockenen Haare. Was will man mehr?

Wie ist es bei euch, seid ihr mit euren Haaren zufrieden? Benutzt ihr Glätteisen, Lockenstäbe oder vielleicht sogar eine Glättbürste? Wäre die hier etwas für euch?

Liebe Grüße
Eure Kerstin

Donnerstag, 10. August 2017

HUAWEI P8 LITE 2017 - LETZTE ERKENNTNISSE UND MEIN FAZIT

Hallo ihr Lieben,

bevor ich mit dem Blog in die Sommerpause gehe, möchte ich noch das Projekt "Smartphonetest" abschließen. Dem Display, der Kamera, dem Fingerprintsensor und dem Akku hatte ich mich ja bereits ausführlich gewidmet, nun gilt es noch ein paar "Kleinigkeiten" zu ergänzen. Fangen wir an mit den

APPS 

und dem Speicherplatz. An Letzterem bietet das P8 leider etwas wenig, vom 16GB großen internen Speicher sind ca. 7MB bereits mit Soft- und Firmware belegt. Ich speichere nicht extrem viel zum Beispiel an Fotos und Musik auf dem Smartphone, manche haben da ganz andere Mengen an Daten auf ihrem Handy. Dennoch ist es auch für mich nicht das Schlechteste, dass man den kleineren internen Speicher mit einer Micro-SD-Karte aufstocken kann. Ich brauche keine zweite SIM-Karte, wer allerdings den Slot für Dual-SIM nutzen möchte, der muss auf die Micro-SD verzichten, es geht nur eines von beidem.



Bei Lieferung des Smartphone sind - wie bei den meisten Smartphones auch anderer Hersteller - eine ganze Menge Apps vorinstalliert, auch solche, die man nun wirklich nicht braucht. Oder kann jemand absolut nicht auf Tripadvisor verzichten? Einiges kann man schnell deinstallieren, bei manch anderem, wie zum Beispiel Play Filme & Spiele, wird die Deinstallation mit der Meldung "Systemanwendung" verweigert. Im Großen und Ganzen kann man aber schnell aufräumen, viel Unnützes löschen und Wichtiges auf dem Display nach vorne verschieben.

Die mir wichtigen Apps, die nicht von Huawei sowieso schon auf dem P8 installiert wurden, wurden allesamt von meinem alten Smartphone bei der Synchronisation übernommen, auch neue Apps sind ratzfatz heruntergeladen und installiert. Apropos


RATZFATZ

Angetrieben wird das Huawei P8 Lite 2017 von einem Kirin 655 8-Kern-Prozessor. Dazu gibt es Android 7.0 Nougat und mit dem EMUI 5.0 die aktuellste Oberfläche von Huawei.Bei diesen schönen Namen sage ich erst einmal "Okay, von mir aus." In Laiensprech übersetzt bedeuten sie aber, dass das P8 Lite 2017 wirklich schnell ist, ob nun beim Laden von Spielen, Öffnen von Apps oder Surfen im Internet. Die Prozessorleistung überzeugt.


Screenshot Youtube-Video von Peter Hollens

Bei EMUI handelt es sich um eine Benutzeroberfläche, die sehr gut aufgeräumt und übersichtlich ist. Durch die gute Strukturierung gelang man fix an die gewünschten Funktionen. Durch einen Wisch nach unten öffnen sich die Schnelleinstellungen und das Benachrichtigungscenter, auch dies ist sehr übersichtlich gestaltet.

Die "Tastatur" beim Schreiben von Nachrichten ist etwas anders geordnet als zum Beispiel bei meinem alten LG und dermaßen gut aufgebaut, dass meine Abneigung, per Text und Smartphone zu kommunizieren deutlich abgenommen hat.



Bis jetzt hatte ich ja noch überhaupt nichts zu meckern an meinem P8, nun komme ich aber doch noch zu einem Punkt, an dem ich ein wenig Kritik üben muss:

DIE KLANGQUALITÄT

Diese kann man aufteilen in den Klang beim Telefonieren bzw. Sprachnachrichten und in den beim Hören von Musik. Bei beidem könnte ich mir Besseres vorstellen, da der Ton doch irgendwie leicht blechern klingt. Beim Telefonieren empfinde ich das nicht so schlimm, man versteht seinen Gesprächspartner sehr gut und der Klang schmerzt auch nicht in den Ohren. Musik zu hören, bei der man doch höhere Ansprüche an den Klang stellt, ist für mich über das P8 Lite 2017 nicht unbedingt ein Vergnügen. Ein guter Kopfhörer kann da aber bereits Abhilfe schaffen und direkt über das Smartphone höre ich sowieso kaum Musik. Bluetoothverbindungen zu allem Möglichen und somit auch zu meinem Bluetoothlautsprecher sind schnell und problemlos hergestellt und schon klingt es besser.



FAZIT


Übrigens sind es nicht nur die großen Dinge, die ich am P8 toll finde. Ich muss nicht immer und allzeit verfügbar sein und so habe ich abends mein Smartphone immer auf "nicht stören" gestellt. Nur leider oft auch vergessen, das morgens wieder zu ändern. Beim P8 habe ich entdeckt, dass ich die "Nicht-Stören-Funktion" automatisch zu einer mir gewählten Zeit aktivieren udn wieder ausschalten lassen kann. So muss ich mich nun um gar nichts mehr kümmern, ab 20 Uhr 30 ist es lautlos, ab 8 Uhr morgens der Ton wieder an. Wer das als nichts Besonderes empfindet: bei meinem alten Handy ging das wie gesagt nicht, da musste ich immer manuell einstellen und dran denken.
 
An solchen Kleinigkeiten würde mir sicher noch zu manches einfallen, doch irgendwann muss man auch mal einen Knopf dran machen und zu Fazit kommen. Und das lautet: ich bin begeistert von meinem neuen P8 Lite 2017 von Huawei, das in vielen Belangen für mich überraschend mein sehr viel teureres LG G5 bravourös geschlagen hat. Die Preis-Leistung ist in meinen Augen sensationell, so dass die wenigen kleineren Schwächen für mich keinen Punktabzug rechtfertigen würden.



In der Langzeitnutzung muss sich noch herausstellen, ob das P8 Lite 2017 zum Beispiel seine Geschwindigkeit auf Dauer aufrechterhalten kann, natürlich kann die Software schnell Macken bekommen und es können Dinge passieren, die in fernerer Zukunft eine Abwertung nötig machen würden. Da aber meine Söhne ihre früheren Huawei-Handys jeweils lange Jahre nutzten, ohne dass es Probleme gab, habe ich in die Marke doch Vertrauen - sollte sich etwas daran ändern, wird es natürlich wie immer ergänzt werden.

Bis dahin: I love it und ich empfehle es gerne weiter.

Liebe Grüße
Eure Kerstin