Freitag, 15. Dezember 2017

ZWIEBELHACKEN UND MEHR IM TURBOGANG - EMSA TURBOLINE

Hallo ihr Lieben,

bevor ich in die verdiente Weihnachtspause gehe, muss ich euch noch von ein paar Dingen berichten, heute über ein kleines aber feines Küchenutensil, das mir wirklich Freude und das Kochen einfacher macht: der

TURBOLINE KRÄUTER- UND GEMÜSESCHNEIDER VON EMSA




Fragt mich nicht, wie viele unterschiedliche Kleingeräte ich zum Hacken im Laufe der Zeit ich schon hatte. Da gab es die, die mit Kurbel zu bedienen waren, solche, bei denen man den Deckel drehen musste... letztendlich bin ich zum Zerkleinern von Zwiebeln, Kräutern & Co. immer wieder zur guten alten Messermethode zurück gekehrt. Ich habe aber nie die Hoffnung aufgegeben, irgendwann einmal das ultimative Hackgerät zu finden und habe mich daher sehr gefreut, als ich von Emsa als Teilnehmerin bei diesem Test ausgewählt wurde.



Der Turboline besteht aus einer durchsichtigen Schüssel, einem Messerbaum mit zwei felxiblen und superscharfen Edelstahlklingen und einem weißen Deckel mit Seilzugsystem. Er fasst 900ml, da geht ordentlich was rein. Geliefert wird er in einem Karton, auf dem die Zusammensetzung und auch verschiedene Anwendungsvorschläge abgebildet sind, auf einer kleinen Beilage findet man ein paar Rezeptvorschläge.



Der Turboline eignet sich für etliche ganz unterschiedliche Zwecke, die ich euch nun im Einzelnen vorstellen möchte.

ZWIEBEL UND KNOBLAUCH HACKEN

Mein erster Versuch mit dem Turboline, der mich sofort überzeugen konnte. Zwei geschälte und geviertelte Zwiebeln waren nach nur wenigen Seilzügen wunderbar klein und gleichmäßig gehackt. Einer meiner Söhne kocht sich regelmäßig Spaghetti Carbonara, wofür er Zwiebeln und Knoblauch braucht: dies schmeißt er zusammen in den Turboline und hackt alles sehr fein. Sein Statement dazu: "Ich mache das nicht mehr anders, das klappt super!"



Natürlich kann man auch Karotten, Paprika, Stangensellerie und und und so zerkleinern und zwar ohne großen Kraftaufwand und ratz fatz.

Zu den Spaghetti gehört natürlich auch

KÄSE

Hier kann ich mich kurz fassen: ob Emmentaler oder Gouda, Käse für Aufläufe, Pizza oder zu Nudeln mit Sauce kommt bei uns in groben Stücken in den Kräuterschneider und wird mit wenigen Zügen perfekt gehackt. Auch mit hartem Parmesan gibt es keine Schwierigkeiten, was mich aber mehr erstaunt hat war, dass sogar Mozzarella perfekt gehackt wird und nicht irgendwie kleben bleibt (Sohn hat das für seine Pizza getestet).



DIPS UND SALSA

Braucht man keine riesige Menge Tsatsiki, kann man dieses schnell im Turboline herstellen. Ich hacke zuerst ein Stück Salatgurke, gebe griechischen Joghurt und Quark dazu, pressen 2-3 Knoblauchzehen hinein und mixe das Ganze mit etwas Salz und Pfeffer.



In einem anderen Versuch habe ich Paprikasalsa hergestellt. Dafür habe ich eine große Paprikaschote geputzt und in grobe Stücke geschnitten, eine Tomate und eine Zwiebel geviertelt, alles mit einer Knoblauchzehe, Gewürzen und Öl in den Behälter gegeben und ein paar mal am Seil gezogen - fertig!

Auch bei diesem Thema bewährt sich der Turboline absolut.

KRÄUTER

Da war ich skeptisch, bin davon ausgegangen, dass Petersilie wohl gut gehen würde, bei Salbei oder Basilikum der Turboline aber Probleme bekommen würde. Ich durfte dann aber die Erfahrung machen, dass Petersilie wie angenommen sehr schnell und gleichmäßig gehackt wird, der Turboline aber auch bei Salbei nicht versagt. Nur Schnittlauch wird nix, das ist seiner Form geschuldet und kein Wunder. 



NÜSSE UND MANDELN


Kann man machen, muss man nicht. Für Kuchen brauchte ich ganze Haselnüsse sehr fein gemahlen, was im Turboline leider nicht wirklich gut funktionierte. Ich habe um die 150 Mal am Seil gezogen, da braucht man kein Fitnessstudio mehr. Die Nüsse waren danach immer noch nicht wirklich fein (siehe Bild). Für ein Müsli würde es vielleicht so reichen, ich habe das Ganze dann aber doch in den Mixbehälter zu meinem Pürierstab gegeben und fertig gehackt. Mit Mandeln geht es etwas besser, aber insgesamt würde ich für dieses Thema den Turboline nicht empfehlen.



SMOOTHIES UND DESSERTS

Hier wiederum kann man den Turboline toll einsetzen. Ich habe gefrorene Heidelbeeren zu ca. einem Drittel in den Behälter gegeben, einen Becher griechischen Joghurt, einen Schuß Kirschsirup und einen Esslöffel Agavendicksaft  dazu gefüllt und ca. 15 Mal am Seil gezogen. Die gefrorenen Beeren bereiteten dabei überhaupt kein Problem, größere Früchte würde ich aber antauen lassen.

Das Ergebnis war ein eiskalter, dünnerer Fruchtjoghurt (oder dickflüssigerer Smoothie, je nachdem wie man es sehen will) - hätte ich ihn noch kurz in die Gefriertruhe gestellt, wäre es ein tolles Sorbet geworden. Ich hab es aber noch etwas wärmer werden lassen und als Smoothie genossen, bei den derzeitigen Temperaturen ist mir nicht so nach Kaltem.



An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass die doch stark färbenden Heidelbeeren am Turboline keine Verfärbungen hinterlassen haben.
Alles in allem ist der Kräuter- und Gemüseschneider ausgesprochen effizient und vielseitig, doch wie sieht es aus mit der

REINIGUNG

Kein Problem, das Messer und den Deckel spüle ich schnell unter dem Wasserhahn ab, der Behälter kommt in die Spülmaschine. Dort landete auch der Deckel einmal aus versehen, wovon ich abrate: er geht zwar nicht kaputt, im Inneren sammelt sich aber Wasser und es braucht eine Ewigkeit, bis das wieder raus gelaufen und der Deckel trocken ist.

Wie gewohnt schaue ich mir zuletzt noch an, ob es denn wirklich nichts zu meckern gibt. Da wäre eine Sache...

DIE INNENSEITE DES BEHÄLTERS

ist nicht absolut glatt, sondern an manchen Stellen geriffelt. Ich verstehe nicht, warum das immer wieder bei solchen Behältern so ist, denn es erschwert die komplette Entnahme feingehackter Zutaten. Vielleicht soll es die Stabilität des Behälters verstärken, aber mein Mixbehälter vom Pürierstab ist nicht geriffelt und geht auch nicht kaputt, obwohl da durch die Elektrik ganz andere Kräfte einwirken.


Ich fände es schön, wenn solcher Behälter immer glatt wären, man kann dann mit dem Spatel einfach viel besser entlangfahren und auch das letzte Fitzelchen Zwiebel und Co. herausholen.

FAZIT

"Ist doch nur bei Tupperware abgekupfert!, meinte kürzlich jemand zu mir. Mag sein, dass Tupper dieses Seilzugsystem als Erster auf den Markt gebracht hat, irgendjemand muss ja anfangen ;-)
Dennoch würde ich den Emsa Turboline Kräuter- und Gemüseschneider vorziehen. Warum? Er funktioniert bestens, ich denke nicht, dass der von Tupper noch besser sein kann. Er kostet gerade mal die Hälfte und er hat das dreifache Fassungsvermögen.

Ich bin wirklich zufrieden mit meinem kleinen neuen Küchenhelfer und emfpehle ihn gerne wieder, die Messermethode kommt bei mir zum Hacken nur noch seeeehr selten und bei ausgewählten Lebensmitteln (z.B. Schnittlauch) zum Einsatz.

Wie hackt ihr Kräuter, Gemüse & Co.? Wäre der Turboline von Emsa etwas für euch?

Liebe Grüße
Eure Kerstin


(Werbung)

Dienstag, 12. Dezember 2017

HUAWEI MATE 10 PRO - KAMERA, AKKU UND FAZIT (TEIL 2)

Hallo ihr Lieben,

letzte Woche war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich: im Smartphone-Test des Premiumphones Mate 10 Pro von Huawei will ich euch nicht länger auf die Folter spannen und im zweiten Teil über die beiden absoluten Highlights berichten sowie mein Fazit ziehen.

Morgens halb 8 im Schwabenländle...

Zunächst zur

KAMERA

Die Dual-Kamera verfügt über ein leistungsstarkes Leica-Objektiv und eine KI-Bewegungs- und Motiverkennung, mit der automatisch die beste Einstellung für das jeweilige Motiv gewählt wird. Meine Ansprüche als Hobbyfotografin sind nicht niedrig, ich bin überrascht, welche gute Qualität mit dem Mate 10 Pro aufgenommene Bilder haben. Selbst gezoomt werden Farben naturgetreu dargestellt, Bilder scharf und perfekt ausgearbeitet. Mit einer Blende f/1.6 ist die Kamera erstaunlich lichtstark, lediglich bei sehr schwachen Lichtverhältnissen würde ich meine Systemkamera vorziehen, wenn es ganz hochwertig und ohne Bildrauschen werden soll. Der zuschaltbare Blitz überzeugt mich dagegen nicht so richtig, was aber auch daran liegen mag, dass mir Fotoaufnahmen mit Blitz sowieso meistens nicht gefallen.

Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose


Der monochrome 20MP-Sensor und der 12MP-RGB-Sensor verfügen über eine optische Bildstabilisation und eine KI-Bewegungs- und Motiverkennung in Echtzeit. Im Automatikmodus wählt die Kamera dadurch die jeweils passende Einstellung wie zum Beispiel „Landschaft“, „Porträt“, „Sonnenuntergang“ und vieles mehr. Features wie ein interessanter zuschaltbarer Bokeh-Effekt, eine Beautyretusche (interessant bei Selfies mit der 8MP-Frontkamera) und vieles mehr ergänzen das Paket.

Ohne Beautyretusche ;-) 


Neben dem Automatikmodus gibt es auch einen Profimodus, in dem man die Einstellungen manuell und benutzerdefiniert vornehmen kann und in dem es zusätzlich möglich ist, Bilder im RAW-Format abzuspeichern. Ich gebe aber zu, dass ich meistens zu faul bin, selber einzustellen... wozu auch, wenn der Automatikmodus hervorragende Ergebnisse bringt.

Farbfilter


Last not least gibt es natürlich auch diverse Spielereien wie diverse Farbfilter, Monochrom, HDR oder Panoramaaufnahmen und man kann selbstverständlich auch Videos drehen, was ich aber nicht mache - von daher kann ich nur aufgrund eines kleinen für diesen Test erstellten Probevideoschnipsels eine durchaus gute Qualität bestätigen. 

Panorama


Alle hier abgebildeten Fotos (außer dem Screenshot mit den Farbfiltern)  habe ich mit dem Mate 10 Pro fotografiert und tatsächlich überzeugt mich die Bildqualität dermaßen, dass ich sehr viel öfter mit dem Handy fotografiere statt die Kompaktkamera herauszukramen.

Monochrome


Der absolute Hammer ist aber

DER AKKU

Phänomenal ist die Leistung des leider wieder einmal fest verbauten Akkus. Von 2% Restladung aus lud ich per beigelegtem Ladekabel mit USB-C-Anschluss innerhalb von ca. 75 Minuten auf 100% auf, erst am nächsten Abend um 20 Uhr war der Akku bei intensiver Nutzung u.a. mit Spielen und Videogucken auf 17% angelangt. Mit 4000 mAh hat der Akku in der Tat eine sehr große Kapazität, die sich bezahlt macht und auch Menschen, die ihr Smartphone unterwegs viel nutzen nicht enttäuschen dürfte. Um einen solch großen Akku verbauen zu können, verzichtet Huawei allerdings auf die Möglichkeit der Induktionsladung – hatte ich noch nie, vermisse ich nicht, es sei aber erwähnt.

Molly


MEIN FAZIT

das ich hier nun anschließe (ich denke, ich habe im Detail nichts Wichtiges vergessen, falls doch, einfach fragen) lautet: TOP!

Bei meiner intensiven Beschäftigung mit dem Mate 10 Pro habe ich sehr viele positive Eigenschaften entdecken können und nur ausgesprochen wenig, was gegen dieses Premium-Smartphone sprechen würde. Fest verbaute Akkus sind ja leider mittlerweile schon Standard, der Verzicht auf die 3,5mm-Buchse ist schade, aber zumindest für mich „Nicht-Kopfhörer-Nutzer“ leicht zu verschmerzen.

Nahaufnahme Ziermais


Bei der stolzen UVP von 799 Euro stellt sich natürlich immer die Frage, ob man überhaupt ein Premiumsmartphone braucht (eine Frage, die sich iPhone-Fans anscheinend nicht stellen *lach*) und vor einer Weile hätte ich vehement behauptet, dass ICH so viel Geld niemals ausgeben würde. Man gewöhnt sich aber an die ganzen Annehmlichkeiten eines so hochwertigen Handys, es ersetzt mir mittlerweile das Tablet und für so manche Zwecke sogar den Laptop, so dass ich es wirklich nicht mehr missen möchte. Letztendlich muss es jeder für sich entscheiden, meine Empfehlung bekommt das Mate 10 Pro aber auf alle Fälle.

Liebe Grüße
Eure Kerstin


(Werbung)






Freitag, 8. Dezember 2017

HUAWEI MATE 10 PRO - EIN SMARTPHONE-TEST (TEIL 1)

Hallo ihr Lieben,

kurz vor Weihnachten kommt noch schnell ein Geschenketipp... nun ja, ich gebe zu, das wäre ein großzügiges Geschenk für den großen Geldbeutel, aber vielleicht möchte sich ja auch jemand selber beschenken, der übers Jahr hinweg sehr brav gewesen ist ;-)

Seit ein paar Wochen teste ich über die Insider das Mate 10 Pro, das neueste Flaggschiff der chinesischen Marke Huawei. Es soll im Premiumsegment der Konkurrenz Angst und Bange machen, für 799 Euro geht das Android-8-Phone gegen Samsung und Apple ins Rennen.

Mein Testpaket


Als Besitzerin eines Huawei P8 Lite 2017 bin ich mit der Marke sowohl vertraut als auch zufrieden. Bei täglicher intensiver Nutzung steigen allerdings auch die Ansprüche und so stellt das Mate 10 Pro, das ich seit einer Weile in Betrieb habe, ein erfreuliches Upgrade dar. Inwiefern genau, möchte ich euch heute und nächste Woche in zwei Teilen vorstellen und fange an mit dem

DESIGN & DISPLAY

Das Mate 10 Pro gibt es in drei Farben, ich habe es in elegantem und schlichten Anthrazit, auffälliger sind Gold und Mitternachtsblau. Wie beim P8 Lite ist der Rücken aus Glas, was zwar sehr schick aussieht, das Smartphone aber auch rutschig macht – schon bei geringster Neigung eines Tisches oder Regalbretts besteht Absturzgefahr, weswegen eine Schutzhülle dringend ratsam ist. Da man so teure Geräte aber sowieso mit einer Hülle schützt, ist dies kein allzu gewichtiger Kritikpunkt. Eine weiche, durchsichtige Silikonhülle befindet sich gleich im Lieferumfang, so dass man von ersten Moment an einen Schutz hat, selbst wenn man sich später eine peppigere Hülle besorgen möchte.

Unboxing - eine schicke Verpackung


Die metallenen Tasten an der Seite für Lautstärke und zum Anschalten lassen sich leicht bedienen und reagieren schnell und perfekt. Es gibt keine Ritzen, in die sich schnell Schmutz ansetzen könnte, alles ist glatt und damit elegant, zudem ist das Mate 10 Pro staub- und wasserdicht nach IP67. Ich würde es nicht zum Schwimmen mitnehmen, aber wenn es mal schnell in die Badewanne fällt, ist das kein Drama.

Im ersten Moment wirkt das Mate 10 ziemlich groß, mein Sohn meinte „Das ist aber kein Hosentaschenhandy“. Dennoch liegt es mit seinen abgerundeten Kanten gut auch in meiner eher kleineren Hand und lässt sich leicht bedienen. Das ebenso große, nahezu randlose 6-Zoll-OLED-Display im 18:9 Format mit einer Auflösung von 2160 X 1080 Pixeln überzeugt mit brillanten, aber nicht übertriebenen Farben und einer ebenso brillanten, nicht überzeichneten Auflösung. Videos mit dem Mate 10 Pro anzusehen ist die reinste Freude, auch Fotos werden kristallklar, detailreich und farbgetreu dargestellt.

Da ist das Schmuckstück


Die Helligkeit kann natürlich manuell angepasst werden, auch bei Sonneneinstrahlung kann man das Display noch recht gut ablesen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, eine automatische Helligkeitsregelung anzuklicken, die schnell auf Lichtveränderungen reagiert und das Auge schont.



PERFORMANCE

Mit dem neuesten Kirin-Prozessor und 6 GB Arbeitsspeicher lässt auch die Performance nicht zu wünschen übrig. Videos und Spiele laufen absolut ruckelfrei und werden blitzschnell geladen, genau wie Webseiten oder Apps.

Lieferumfang: Netzstecker, Kopfhörer und 3,5mm-Adapter


Der Touchscreen steht dem Ganzen in puncto Präzision und Schnelligkeit in nichts nach. Ich schreibe normalerweise überhaupt nicht gerne auf dem Handy, da die „Tasten“ aber etwas größer sind, als bei allen Vorgängern in meinem Besitz und exakt und schnell reagieren, ist meine Abneigung geschwunden. Mittlerweile greife ich sogar zum Surfen im Internet öfter zum Smartphone, was früher für mich undenkbar gewesen wäre.

An Speicherplatz wird mit 128 GB einiges geboten, leider lässt sich aber auch nichts per Micro-SD-Karte erweitern, einen Slot dafür gibt es nicht. Beim P8 Lite 2017 hatte man zumindest noch die Wahl, den Dual-Sim-Slot entweder für zwei Simkarten oder für eine Sim und eine Micro-SD zu nutzen, hier bedeutet Dual-Sim auch Dual-Sim, was mir mit nur einer Sim-Karte keinen Nutzen bringt und ich lieber wieder eine Micro-SD-Karte einsetzen würde.

Auch im Lieferumfang: eine einfache Schutzhülle aus Silikon



DER FINGERPRINTSENSOR

Ein weiteres Highlight ist der Fingerprint-Sensor, den ich schon bei meinem P8 lieben gelernt habe. Hier reagiert er noch exakter und schneller, lässt sich nicht nur zum Entsperren des Smartphones und Auslösen der Kamera verwenden, sondern zum Beispiel auch zum Scrollen durch Fotos oder zum Identifizieren beim Einloggen bei Google & Co. nutzen. Nicht unbedingt nötig, aber witzig und manchmal ganz praktisch ist die Nutzung von Knöchelgesten zum Beispiel für Screenshots (zweimal Klopfen) oder zum Öffnen der Kamera (Klopfen, draufbleiben und ein C zeichnen). 

Fingerprintsensor direkt unter der Kamera


DIE SPRACHQUALITÄT

Ist sehr gut, Umgebungsgeräusche werden gedämpft, der Sprachpartner ist sehr gut zu verstehen. Auch Musik zu hören macht mit dem Mate 10 Pro Spaß, der Stereosound ist laut und klar. Noch besser hört es sich über mit Bluetooth verbundene Boxen oder den mitgelieferten, aber leider unglaublich unbequemen Kopfhörer an. Ein anderes Headset lässt sich nur per beigelegtem Adapter anschließen, da Huawei beim Mate 10 Pro auf eine 3,5mm-Audiobuchse verzichtet.

Glasklare Farben und perfekte Schärfe


MIRROR SHARE

war mir bis dato überhaupt kein Begriff. Mit dieser Funktion kann man den Bildschirm des Smartphones auf Bildschirme kompatibler Geräte spiegeln, zum Beispiel auf einen Smart-TV oder auch auf den PC-Bildschirm / Laptop. Schaut man sich nun ein Video an, kann man das problemlos im angenehmen Großformat machen, das gemeinsame Betrachten der Handyfotos mit mehreren Leuten wird auf diese Weise ebenfalls sehr viel bequemer. 

Mirror Share: Foto auf meinen Laptop gespiegelt


WAS SONST NOCH?

Die wichtigsten Features wie eben Mirror Share, aber auch Bluetooth, Flugmodus, WLAN,  Bildschirmhelligkeit und mehr erreicht man blitzschnell im Startmenü, das man mit einem leichten Wischen vom oberen Rand nach unten aufruft. 

Mirror Share 2: Video gucken (hier: Gute Arbeit Originals auf Youtube)


Manche Tester freuen sich über die Möglichkeit des Screen Splits, durch den man mehrere Apps bzw. Seiten gleichzeitig öffnen und bedienen kann. Ich persönlich brauche das nicht, da ein Wechseln so schnell geht und ich mich lieber auf eine Sache nach der anderen, statt auf mehrere gleichzeitig konzentriere.

Gefallen hat mir auch, dass das Mate 10 Pro im Werkszustand nicht mit hunderten von Apps zugemüllt war, die ich nicht haben will und einzeln löschen muss.



Soviel für heute, die Highlights Akkuleistung und Kamera hebe ich mir für das nächste Mal auf - gemein, ich weiß, aber ich will euch die Spannung ja nicht nehmen ;-) 

Ich wünsche euch einen schönen zweiten Advent
Liebe Grüße
Eure Kerstin

Montag, 4. Dezember 2017

KÜHLER WEISSWEIN ODER ROSÉ - JEDERZEIT MIT DEM BAROLO WEINKÜHLSCHRANK

Hallo ihr Lieben,

ich bin eine große Weinliebhaberin, so manch eine(r) von euch hat das sicher schon mitbekommen. Auch wenn ich in dieser Jahreszeit Rotweine favorisiere und weiße oder einen Rosé eher im Sommer trinke, ist mir doch ab und zu auch jetzt ein kühles Gläschen der letzen beiden Sorten genehm. Gut gekühlt müssen diese Weine allerdings sein, im "normalen" Kühlschrank fehlt allerdings der Platz, um eine kleine Auswahl auf Vorrat zu halten. Wie praktisch ist es da doch, dass ich jetzt einen Weinkühlschrank mein Eigen nennen darf, den

WEINKÜHLSCHRANK "BAROLO" VON KLARSTEIN

In das kleine schwarze Schmuckstück passen 16 Flaschen, da muss ich mir nicht schon am Morgen überlegen, nach welchem Wein genau mir abends sein wird, sondern kann in der Tat eine Auswahl gekühlt aufbewahren.



Die Bedienung ist ganz einfach, man steckt den Stecker in die Dose, wählt mit den Pfeiltasten an der oberen Kante hinter der Tür die gewünschte Temperatur, die dann auf dem Display ein paarmal blinkt. Anschließend wird hier die bestehende Temperatur gezeigt, so dass man gut erkennen kann, wenn die Wunschtemperatur erreicht ist. Zusätzlich gibt es noch eine Taste, mit der man die blaue Innenraumbeleuchtung dauerhaft an- oder eben ausschalten kann. Ich finde das Licht zwar schön, aber zum Energiesparen lasse ich es normalerweise ausgeschaltet.

Wichtig ist vor der Inbetriebnahme nur, dass man ihn findet, den passenden

STANDORT

Hier ist nämlich vor dem Kauf zu wissen, dass es sich um einen Kühlschrank der Art handelt, dessen Kühlleistung von der Umgebungstemperatur abhängig ist. Zuerst war der Plan, ihn in der Küche aufzustellen. Dort läuft aber im Winter die Fußbodenheizung und es wäre für das kleine Kerlchen zu warm und unmöglich, die Minimaltemperatur zu erreichen. Also landete er im kühleren Wohnzimmer ohne Fußbodenheizung. Sollte es im Sommer recht heißt werden, muss ich mir etwas anderes überlegen und ihn vermutlich ins immer kühle Treppenhaus (im Eingangsbereich gegenüber der Haustür) verfrachten. Man wird sehen...



Doch wie kalt schafft der Klarstein Weinkühlschrank es denn nun genau? Grundsätzlich maximal 15 Grad unter der Umgebungstemperatur. Ansonsten sind die Angaben teilweise widersprüchlich, in der Produktbeschreibung wird der Temperaturbereich mit 7-18 Grad angegeben, in der Bedienungsanleitung steht bei den technischen Daten ein Temperaturbereich von 11-18 Grad. Tatsächlich kann ich per Druck auf die Down-Taste auch nur bis 11 Grad herunter regeln, die 7 stimmen also irgendwie nicht.

Die optimale Trinktemperatur bei Weißwein liegt bei 9-11 Grad, kann also gerade mal so erreicht werden (bei einer Umgebungstemperatur von max. 21 Grad), Rosé darf minimal wärmer sein, wenn er nicht zu süß ist. Entscheide ich mich für einen bestimmten Wein dieser Sorte, kann es durchaus sein, dass ich ihn aus dem "Barolo" nehme und noch für ein halbes Stündchen in den großen Kühlschrank in der Küche lege. Problematisch wird es mit Prosecco & Co., die am besten bei 7 Grad und darunter getrunken werden - hier kann der Klarstein-Kühlschrank lediglich zum Vorkühlen in Einsatz kommen.

WARM KÜHLER KALT

Der Weg dorthin dauert eine Weile, bis er von 24 Grad Innenraumtemperatur nach dem Aufstellen auf 11 Grad heruntergekühlt hatte, war ein Tag vergangen. Nun hält er diese Temperatur aber konstant. Die Energieeffizienzklasse A ist akzeptabel, wenn ich aber weiß, dass ich doch länger keine Weißen oder Roséweine trinken und für Gäste brauchen werde, werde ich den Kleinen lieber abschalten, 131 kWh/Jahr Normverbrauch ist dann doch nicht so wenig für so einen kleinen Kühlschrank.



Was die Lautstärke betrifft, kann man ihn ruhig dauernd laufen lassen, da stört er nämlich überhaupt nicht und ist superleise. Komme ich ins leere Wohnzimmer, muss ich schon genau hinhören, um ihn zu bemerken, läuft der Fernseher, hat man keine Chance, ihn zu hören.

FAZIT

11 Grad Minimaltemperatur reichen gerade so aus und man sollte sich von der Energiebilanz her auch überlegen, ob oder wie oft man diesen (aber auch andere) Weinkühlschrank einsetzt.
Dennoch bin ich sehr zufrieden mit dem "Barolo", der nicht nur gut aussieht, sondern mir auch jederzeit Weingenuss offeriert.



Trinkt ihr gerne Wein? Braucht ihr einen Vorrat oder reicht es bei euch, wenn ihr ab und zu mal rechtzeitig ein Fläschchen in den Küchenkühlschrank stellt?

Liebe Grüße
Eure Kerstin


(Werbung)


Mittwoch, 22. November 2017

SOUS VIDE - SANFT GEGART MIT DEM DEEPDIVE VON KLARSTEIN

Hallo ihr Lieben,

Sous Vide ist in den letzten Jahren immer bekannter geworden und in aller Munde. Bisher hatte ich mich noch nicht so richtig ran getraut, weil ich mir das sehr kompliziert vorgestellt hatte. Nun habe ich seit einer Weile den Sous Vide Garer "Deepdive" von Klarstein und bin dieser Garmethode näher gekommen - es ist überhaupt nicht kompliziert und begeistert mich.

Der Deepdive mit allem Zubehör


Beim Sous-Vide-Garen verschweißt man zartes Fleisch oder auch Gemüse (oder beides zusammen) unter Vakuum und gart dieses bei niedriger Temperatur über eine längere Zeit. Aromen bleiben intensiver und Nährstoffe erhalten, da ja nichts "nach Außen" abgegeben wird. Fleisch bleibt zart und trocknet nicht aus, Gemüse bleibt knackig, selbst wenn man mal nicht aufpasst und die Garzeit überschreitet. 

Garen im Vakuum


Natürlich funktioniert diese Garmethode theoretisch auch im Topf, mit dem Deepdive ist es aber sehr viel leichter, weil der Garer die Temperatur gleichmäßig hält und man nicht aufpassen muss. 

OPTIK

Der Deepdive ist quasi ein silberner Kasten aus Edelstahl mit schwarzen Kunststoffelementen, der zwar nicht gerade das schönste Dekoelement in meiner Küche darstellt, aber doch edel und hochwertig aussieht. 



Mit seinen Gerätemaßen von 45 X 26,5 X 29,5 cm braucht er nicht allzu viel Platz, bietet aber dennoch ein sehr großes Fassungsvermögen. Ca. 4 Kg wiegt er und kann daher auch schnell ohne Kraftaufwand in meinen Küchenschrank weggeräumt werden, wenn ich mehr Platz auf meiner Arbeitsfläche brauche.

Das Display an der Vorderseite bietet nur wenige Tasten, mehr braucht man aber auch nicht und der Deepdive ist nahezu intuitiv zu bedienen. Doch wie denn nun genau?

SOUS VIDE

Wie gesagt muss man vor dem Sous-Vide-Garen das Gargut in geeignete Tüten vakuumverpacken. Dann füllt man Wasser in den Garer und zwar so viel, dass das Gargut bedeckt sein wird, aber die Max-Markierung nicht überschritten wird. Nun schaltet man den Deepdive mit der Powertaste ein (vorher muss natürlich das Kabel in die Steckdose), wählt mit der Temp/Timetaste und den beiden Pfeiltasten zunächst die Zeit (1-24 Stunden) und dann die gewünschte Temperatur an und startet mit der Start/Cancel-Taste. 

Moderne Kunst? Nein, Wasserdampf am Deckel ;-) 


Der Deepdive beginnt, das Wasser aufzuheizen, den Fortschritt sieht man wunderbar am Display. Ist die gewählte Temperatur erreicht, piept es, die Tüte kann baden gehen und der Timer im Display beginnt, rückwärts zu laufen. Nach Ablauf der Zeit piept es erneut - fertig!


Sieht da noch nicht so schön aus, wird aber :-) 

BEISPIELE

Für meinen ersten Versuch wählte ich ein Rezept aus der Bedienungsanleitung und machte gefüllte, mit Speck umwickelte Hähnchenbrustfilets. Diese garen ca. eine Stunde, wobei ich bei Hähnchen etwas vorsichtig bin, was den Garpunkt betrifft - ich hatte zwei Pakete, das erste prüfte ich nach einer Stunde. Es war zwar durch, das zweite ließ ich aber noch 20 Minuten länger drin, hier gefiel mir der Garpunkt dann doch etwas besser.



Um auch beim Sous-Vide-Garen Röstaromen und eine schöne Fleischfarbe zu erhalten, brät man das fertige Fleisch in einer Pfanne noch rundum an. Die Hähnchenbrüste sahen danach ausgesprochen appetitlich aus, das Fleisch innen war so zart, wie es mir beim normalen Braten nie gelungen war.



Dadurch stiegt die Motivation natürlich nochmal um ein Vielfaches und ich wagte mich an eine Kalbsnuss. Diese hatte ich mit Kräutern und Pfeffer vakuumiert, nach dem Garen und anschließenden Anbraten bereitete ich mit dem Bratensatz, Gemüse und Fleischbrühe eine Sauce zu, dazu gab es Minikartoffelknödel - was für ein Genuß. 



Einen Teil des superzarten Kalbfleischs schnitt ich mir in dünnen Scheiben ab, um damit am Tag danach Vitello Tonnato zum ersten Mal selber zuzubereiten. Wenn ich darauf jetzt auch noch im Detail eingehe, komme ich aus dem Schwärmen nicht mehr raus...



AUS EINS MACH ZWEI

Was mir am Deepdive ebenfalls sehr gut gefällt, ist die 2-in1-Funktion, die ihn noch vielseitiger als einen reinen Sous-Vide-Garer macht: man kann ihn nämlich ebenso gut als Schongarer bzw. Slow Cooker für Schmorgerichte verwenden. Dazu drückt man nach dem Einschalten auf Menü und wechselt damit auf die Anzeige Slow Cook.



Die Zutaten gibt man in den mitgelieferten Gareinsatz, füllt Wasser bis zur entsprechenden Markierung ein, legt den ebenfalls im Lieferumfang enthaltenen Gitterrost in das Gerät und stellt den Gareinsatz darauf. Nun wird noch die Zeit eingestellt (4-16 Stunden), der Deckel draufgelegt und Start gedrückt, schon kochen leckere Eintöpfe ohne Anbrennen ganz alleine vor sich hin. 



Ausprobiert habe ich das Ganze zum Einen mit einem Gulaschtopf mit viel Gemüse und Rindfleisch, zum Anderen mit unserem heißgeliebten Jambalaya, bei dem Hähnchen, Brühe, Gemüse gegart werden und später sogar der Reis direkt mit im Eintopf gekocht wird. Beide Gerichte überzeugten nicht nur mich, sondern auch meinen Mann und die Söhne. 



Solltet ihr Interesse an Rezepten haben: bitte in die Kommentare schreiben, dann mache ich dazu einen eigenen Blogpost - hier wird´s leider sonst zu lang.

DIE REINIGUNG

ist sowas von superleicht. Den Innenraum leert man aus und wischt ihn trocken, war ja nur Wasser drin. Gareinsatz und Deckel darf man in die Spülmaschine geben. Durch die Antihaftbeschichtung und die Tatsache, dass nichts einbrennen kann, wird da auch alles blitzesauber :-) 

ALLES ROSAROT?

Auch wenn ich wirklich begeistert bin, komme ich nicht umhin, eine kleine Macke zu erwähnen. Laut Bedienungsanleitung kann man im Modus Schongaren drei Stufen einstellen, nämlich high, low und Automatik. Das funktioniert definitiv nicht, zumindest nicht bei meinem Gerät und auch nicht bei dem Ersatzgerät, das ich vom übrigens sehr netten und schnellen Support erhalten habe. Meine Schmortöpfe mache ich daher auf der hohen Stufe bei ca. 80-90 Grad. Da ich bei dieser Temperatur nur 2 Stunden Kochzeit benötige, ist es auch nicht so ganz praktisch, dass die niedrigste einstellbare Zeit im Schongarmodus 4 Stunden beträgt. Ich muss also schon ein wenig auf die Uhr schauen, aber wenn so ein Schmortopf mal ein paar Minuten länger köchelt, ist es ja auch kein Drama.

Jambalaya


Mich persönlich stört das nicht sonderlich, liegt mein Hauptaugenmerk bei diesem Gerät ja auf dem Sous Vide und für Schmortöpfe würde ich sowieso zu 99 % die höhere Temperatur wählen. Doch was angepriesen wird, sollte natürlich auch funktionieren - Klarstein ist dran an der Sache, prüft den Fehler an weiteren Geräten und lässt mich wissen, wenn ein Ergebnis zu vermelden ist. Und ich lasse es euch dann wissen...

Wer den Deepdive gerne in Aktion sehen möchte, der kann sich mein Youtube-Video dazu ansehen: KLICK!

FAZIT

Sous-Vide-Garen ist eine feine Sache und der Deepdive hat es mir wirklich angetan. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen, also meine Frage an euch: Kocht ihr Sous Vide? Würde euch das reizen? Und welche Rezepte könnt ihr euch vorstellen?

Liebe Grüße
Eure Kerstin






Sonntag, 19. November 2017

HEISSES WASSER MIT DEM KLARSTEIN AQUAVITA CHALET WASSERKOCHER

Hallo ihr Lieben,

warum lese ich eigentlich immer "Aquavit" statt "Aquavita"? Ich mag das Zeug nicht einmal, da ergibt ein Freud´scher Versprecher überhaupt keinen Sinn. Wie dem auch sei, im AquavitA! Chalet Wasserkocher macht man keinen Schnaps heiß, sondern Wasser und ausschließlich Wasser. Wie schnell das geht und ob das Gerät eine Zierde für meine Küche ist, erfahrt ihr jetzt ;-)

DIE OPTIK

Wer Retrodesign mag, wird diesen Wasserkocher lieben. Mir gefällt die Form ausgesprochen gut, das Schwarz in Kombination mit silberfarbenen Elementen sieht elegant aus und passt in meine Küche. Ebenso neutral und schick sind Creme, Weiß, Champagner und silber, Farbtupfer bringen dagegen Rot, Orange und Grün in den Raum. Da ist für jeden etwas dabei.



Der Kocher steht kabellos und 360 Grad drehbar auf einem schwarzen Heizelement, dieses verfügt über ein Kabel in ausreichender Länge. Ein passendes Plätzchen für das Schätzchen inklusive einer Steckdose zu finden, ist also kein Problem.

DA GEHT WAS REIN

Nämlich 1,7 Liter, weswegen der Aquavita Chalet natürlich auch von den Maßen her (17 X 17 X 25,5cm) kein Minikocher sein kann. Die Stellfläche ist aber nicht so groß, dass man auf der Arbeitsfläche sehr viel Platz benötigen würde, der Kocher geht eher in die Höhe als in die Breite.

Füllt man ihn bis zum Max-Strich, dauert das Aufheizen des Wassers bis zur automatischen Abschaltung ca. 5 1/2 Minuten. Das ist ganz schön lang, ich hätte gedacht, dass es mit 2200 Watt Power doch schneller geht... aber wann braucht man schon mal 1,7 Liter heißes Wasser? Für Tee reicht es zudem, ca. 80 Grad zu erreichen und hier kommt die analoge Temperaturanzeige ins Spiel, die ich super finde: Die analoge Anzeige vorne am Kocher lässt mich wissen, wie viel Grad genau das Wasser aktuelle hat. So kann ich dann auch vorzeitig abschalten, wenn mir die Temperatur reicht und damit Energie sparen.



HEISSE SACHE

Wer kleinere Kinder im Haus hat, hat eventuell ein Problem mit diesem Wasserkocher, denn auch wenn der Cool-Touch-Griff wunderbar kalt bleibt, wird der Rest des Kochers sehr heiß. Nun sollte man kleine Kinder zwar sowieso nicht mit Wasserkochern & Co. alleine lassen, aber... na ja, ihr versteht, was ich meine?

In unserem Erwachsenenhaushalt stellt dies allerdings kein Problem dar, da ist es gravierender, dass der Deckel sich zwar gut aufklicken lässt und dann superfest hält (also auch beim Ausschenken nicht herunterfallen kann), sich aber nur schwer wieder abnehmen lässt, vor allem, wenn der Kocher gerade genutzt wurde und der Deckel ebenfalls heiß ist. Ich merke aber, dass mit längerer Nutzungshäufigkeit der Deckel etwas leichter abzunehmen ist als Anfangs, so ist das auch wieder nur Meckern auf hohem Niveau.



Meinem Mann fiel noch ein, dass ihm eine Wasserstandsanzeige außen fehlt... mir nicht, auf eine solche habe ich bei unseren früheren Kochern sowieso nie geachtet. Es sei aber erwähnt, denn der eine oder die andere unter meinen Lesern/innen könnte auf so etwas ja durchaus wert legen.



FAZIT

Sowohl optisch als auch von der Funktionalität und Handhabung her kann mich der Aquavita Chalet Wasserkocher absolut überzeugen (könnt ihr euch hier "KLICK" auch nochmal im Shop anschauen), die Langlebigkeit muss sich im Laufe der Zeit (ich hoffe Jahre) noch herausstellen. An diesem Punkt spreche ich aber gerne eine Empfehlung aus.

Liebe Grüße
Eure Kerstin


(Werbung)