WEIN AUF VORRAT PERFEKT TEMPERIERT - KLARSTEIN RESERVA WEINKÜHLSCHRANK

Hallo ihr Lieben,

in den letzten Monaten hat man ja Unmengen an gut gekühlten Getränken gebraucht - ihr sicher auch?!
Die Eiswürfelmaschine (soll ich euch über die auch mal etwas in einem extra Post erzählen?) arbeitete im Akkord und da der Verbrauch an Mineralwasser extrem stieg, kam mein Mann kaum noch nach damit, Wasserkisten anzuschleppen. Nur Wein (und die eine oder andere gebunkerte Wasserflasche 😉) war immer wunderbar gekühlt auf Vorrat da, dank meines Weinkühlschranks von Klarstein, über den ich euch bereits HIER (KLICK!) berichtet hatte.
Meine Söhne litten in ihren Zimmern unter dem Dach natürlich unter der Hitze und mein Mittlerer meinte zu mir: "Wenn du je nochmal einen Weinkühlschrank testen darfst, bekomme ich einen ins Zimmer!" Was soll ich sagen, er hatte Glück, denn tatsächlich bekam ich kürzlich zum Testen den

KLARSTEIN RESERVA WEIN- UND GETRÄNKEKÜHLSCHRANK



Der Reserva Weinkühlschrank ist von der Optik her wirklich ein Hingucker, hat eine tollen Innenraumbeleuchtung und kann 12 Flaschen in zwei verschiedenen Klimazonen beherbergen, die nach Herstellerangaben von 7 - 18 Grad unterschiedlich temperiert werden können.
Er hat eine schicke Edelstahlfront, die Regalböden sind aus Holz und in der Mitte befindet sich eine elegante LED-Bedienoberfläche. 

Da er kein ganz so großes Fassungsvermögen besitzt wie der Barolo, den ich bereits hatte, ist er auch nicht ganz so groß in den Maßen und passt perfekt in unser Wohnzimmer. Da ist er geradezu eine Zierde. 

WARM ODER KALT? ZWEI ZONEN

Wie bereits erwähnt hat der Reserva zwei Kühlzonen, die man unterschiedlich einstellen und bestücken kann. So ist es zum Beispiel möglich, in der oberen Zone Weißwein und in der unteren Zone Roten zu lagern und dabei jede Sorte perfekt zu temperieren.



Rowein hole ich eigentlich aus dem Keller und mag ihn dann mit dieser Temperatur recht gerne. Aber zum Test habe ich natürlich ausprobiert, wie und ob es mit den beiden Zonen funktioniert.

Man darf nicht vergessen, dass bei solchen Weinkühlschränken auch die Umgebungstemperatur eine Rolle spielt und die niedrigste Temperatur bei hoher Umgebungstemperatur eventuell nicht erreicht werden kann.

Unser Reserva steht im Wohnzimmer bei derzeit 23 Grad Umgebungstemperatur, im oberen Bereich habe ich 7 Grad eingestellt, erreicht wird 8 Grad, was für Weißwein und Rosé absolut ausreicht.
Im unteren Bereich hatte ich zuerst 10 Grad eingestellt, weil ich dort ebenfalls Rosé lagere. Zum besseren Überprüfen, ob wirklich zwei Kimazonen herrschen, habe ich heute Morgen unten 18 Grad eingestellt, bis jetzt steht die Temperaturanzeige aber immer noch auf 12 Grad (14 Uhr). Man muss also etwas Geduld haben, wenn man Temperaturen ändert.




Zwei gleiche Weine aus den verschiedenen Temperaturzonen wurden nach Lagerung mehrerer Stunden gemessen und verglichen: der Wein aus der oberen Zone hat tatsächlich 8 Grad, der aus der unteren 10 Grad. Kälte wird demnach sehr gut gehalten und tatsächlich macht es einen Unterschied, wenn man Weine in verschiedenen Klimazonen aufbewahrt.


In sofern bin ich zufrieden mit meinem neuen Reserva, dessen Türe sich auch leicht öffnen lässt, dabei aber auch dicht schließt. Zumal er auch ausgesprochen leise ist.



DER WERMUTSTROPFEN

Der Innenraum ist extrem knapp bemessen. Der Platz zwischen den einzelnen Holzregalen ist sehr eng, in das jeweils untere jeder Klimazone muss man ordentlich schieben und das obere Regal darüber leicht anheben, wenn man Flaschen auffüllt. 




Zudem passen wirklich nur absolute Standard-0,7-Weinflaschen hinein, wenn man den Reserva mit der angegeben Menge von 12 Flaschen nutzen will. Bei Liter- oder Sektflaschen muss man das jeweils obere Regal entfernen, damit sie hinein passen und auch in der Breite gehen dann nur zwei Flaschen hinein - Gesamtzahl also vier, das würde ich im Falle eines Falles (Gäste) auch im normalen Kühlschrank unterbringen und ist mir zu wenig.

Dann habe ich noch einen Lieblingswein, der in etwas schmaleren, dafür einen Hauch längeren Flaschen verkauft wird - den kann ich überhaupt nicht im Reserva unterbringen, weil dann die Türe nicht mehr zu geht.




Ich bin der Ansicht, dass man in einen Weinkühlschrank durchaus verschiedene Arten von Flaschen in der angegebenen Höchstmenge unterbringen können sollte (ich spreche nicht von Bocksbeuteln oder Magnumflaschen, das ist was anderes). In meinem alten Weinkühlschrank geht das problemlos, von daher würde ich bei einer Sternebewertung von 1 - 5 Sterne dem Reserva leider nicht ganz die volle Punktzahl und 4 Sterne verpassen.


FAZIT

Nun stehe ich vor einer schweren Entscheidung: welchen der beiden Weinkühlschränke bekommt mein Sohn? Der alte hat mehr Fassungsvermögen, es gehen auch Sekt- und Literflaschen sowie lange schmale Flaschen hinein. Der RESERVA sieht dafür sehr viel schicker aus und kühlt auch besser herunter (der Barolo schafft nur 11 Grad und taugt daher meistens nur zum Vorkühlen).



Ich denke mal, ich behalte den Reserva aufgrund der Optik und der Kälte, zumal in den anderen auch die Colaflaschen meines Sohnes besser reingehen. Sekt trinke ich sowieso selten und nur mit Gästen, der muss dann halt in den Kühlschrank in der Küche im Bedarfsfall.

Wie würdet ihr entscheiden? 

Liebe Grüße
Eure Kerstin

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