FOCACCIA GARDEN AUS DER CAKE FACTORY UND DEM OPTIGRILL

Hallo ihr Lieben,

kürzlich hatte die liebe Antje vom Bog "Wie finden wir es? " in ihren Facebook-Gruppe "Tefal Cake Factory - backen mit Spaß" auf einen neuen Trend aufmerksam gemacht: dem Focaccia Gardening. 
"Focaccia" dürfte den meisten ein Begriff sein, dabei handelt es sich um eine Art italienisches Fladenbrot, das auch ich immer wieder gerne backen.

Beim Focaccia Gardening lässt man seiner Fantasie nun mit diversen Zutaten wie Gemüse und Kräutern freien Lauf, um eine kleine Gartenlandschaft darauf zu gestalten. Ich bin ja schon ein wenig künstlerisch veranlagt, liebe es zum Beispiel auch, bei kalten Platten in Kleinarbeit Kunstwerke nicht nur für den Gaumen, sondern auch für´s Auge zu erschaffen. Keine Frage, dass mich diese Idee sofort ansprach und ich es ausprobieren musste. Es braucht ein wenig Zeit, aber es ist wirklich nicht schwer und das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach sehen lassen. 

Ein kleiner Garten in der Cake Factory

MEINE GARTENBROTE

habe ich sowohl in der Cake Factory als auch in der Backschale des Optigrill gebacken. 
Zum Einen hatte ich keine Lust auf zwei Durchgänge (es war schon etwas später am Abend), zum anderen interessierte mich, ob eines der beiden Geräte für das Rezept besser geeignet ist und wenn ja, welches. Dazu später mehr.

Der Teig ist schnell gemacht, etwas aufwändiger ist natürlich die anschließende "Malerei". Für meine Brote habe ich Paprikaschoten zurechtgeschnitzt, Kräuter geerntet, gewaschen und sortiert. Oliven in Scheiben geschnitten, getrocknete Tomaten und milde Peperoni zerkleinert und das Ganze dann möglichst kunstvoll arrangiert - bis ich fertig und zufrieden war, hat das schon so eine Stunde gedauert. 

Ihr lasst euch nicht abschrecken und möchtet trotzdem das Rezept? 



Ergebnis Cake Factory



Immer gerne, hier kommt es:

ZUTATEN:

500 g Mehl Type 1050 • 10 g Trockenhefe • 30 g Hartweizengrieß • je 2 gestrichene TL Zuckern und Salz • 50 ml Olivenöl • 320 ml lauwarmes Wasser 
Für den Belag zum Beispiel:
diverse frische Kräuter (z. B. Thymian, Oregano, Schnittlauch, Petersilie, Estragon), Zwiebeln, Paprikaschoten, Oliven, Cherrytomaten, getrocknete Tomaten, Kapern, grüner Spargel, Zucchini, Schwarzkümmelsamen, Sesam, Mohn… 

ZUBEREITUNG:

Die Teigzutaten zu einem glatten, kompakten Teig verkneten, in einer leicht mit Olivenöl ausgestrichenen Schüssel abgedeckt eine Stunde lang gehen lassen. Für zwei kleine Brote vorsichtig teilen, einen Teil in der Backschale der Cake Factory zu einem Rechteck ausziehen, dabei nicht erneut kneten. Den anderen Teil entweder auf Backpapier vorbereiten oder in der Backschale des Optigrill (oder auf dem Backblech für den Ofen) entsprechend vorbereiten. Abgedeckt nochmals 30 Minuten lang gehen lassen.
 Nach Lust und Laune belegen, die Zutaten dabei leicht eindrücken, aber nicht zu tief, damit sie zwar halten, aber nicht im Teig versinken. Vor allem bei den Kräutern braucht das ein wenig Übung, ist aber letztendlich nicht allzu schwer. Kräuter kann man vorher etwas mit Olivenöl bestreichen, dann werden sie beim Backen schön knusprig. 
In der Cake Factory im manuellen Modus bei 220 Grad 35 Minuten backen. Im Optigrill im manuellen Modus Orange ca. 30 Minuten (auf Sicht) backen). Natürlich kann man das Brot auch im Backofen mit ungefähr den gleichen Einstellungen wie bei der Cake Factory (Oberhitze/Unterhitze) backen. 

Ergebnis Optigrill


FAZIT

Sowohl aus der Cake Factory als auch vom Optigrill wurden meine Focaccias perfect. Der Optigrill bietet bessere Oberhitze, das Brot wird auch oben etwas gebräunter und insgesamt oben und unten gleichmäßig - man muss hier aber ein wenig aufpassen, dass nichts verbrennt. Bei der Cake Factory dagegen wird die Unterseite des Brots etwas besser, sehr schön knusprig, während die Oberseite weicher bleibt. Meiner Ansicht nach ist es reine Geschmackssache, welche Konsistenz einer solchen Focaccia man bevorzugt. Eine große am Stück ist natürlich nur in der Backschale zu bewerkstelligen, für ein einzelnes kleines Brot würde ich die Cake Factory bevorzugen.

Für den alltäglichen innerfamiliären Grillabend würde ich den Aufwand nicht betreiben und mit dem Teig eine einfache Focaccia mit Kräutern, Kirschtomaten oder "ohne alles" herstellen. Zumal meine Männer meinen, der Focaccia Garden wäre viel zu schade zum Anschneiden (ich hab da nicht gezögert, es schmeckt wirklich lecker 😄). Aber wenn man Gäste erwartet oder auch als Mitbringsel für eine entsprechende Einladung ist es wirklich ein Hingucker und somit nicht das letzte Mal, dass ich solche Brote gebacken habe. 

Gefallen sie euch? 

Liebe Grüße
Eure Kerstin

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Kommentare

  1. Wow, sieht das toll und lecker aus. Fast zu schade um es aufzuessen :-) LG Romy

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    1. Danke, freut mich, dass es dir gefällt. Man muss nur warten, bis man genug Hunger hat, dann überwindet man sich auch zum Aufschneiden. Und der Duft animiert sowieso zum Probieren *lach*
      Liebe Grüße zurück, Kerstin

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  2. Das sieht ja niedlich aus Kerstin und deine Männer haben recht, zu schade zum Anschneiden. Aber auch es nicht zu tun und zu genießen. Irgendwie muss ich jetzt an eine Kinderzeichnung meiner Tochter denken hihi

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    1. So so, Kinderzeichnung...
      Dabei hab ich mich so angestrengt mit meinem Kunstwerk lach

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    2. Es sieht ja auch super aus. Sollte dazu sagen, meine Tochter war ein Michelangelo in der Kindheit gg okay nicht wirklich, da sieht deines besser aus

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    3. Ich würde mal sagen: naive Kunst... Danke :-)

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  3. Hallo Kerstin, das ist wunderschön geworden, ich will es morgen auch probieren, hoffentlich wird es auch nur annähernd so super wie Deins :-)
    LG Antje

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    1. Hi Antje, wird es sicher, bin gespannt auf deine Bilder. LG

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  4. Hi,

    Echt beeindruckend! Möchtest du noch mehr dazu schreiben?

    Mit freundlichen Grüßen,
    Wajos

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