Sonntag, 24. Mai 2015

SCHOLL GelACTIV - GEHEN WIE AUF WOLKEN

Hallo ihr Lieben,

eines habe ich in den letzten Wochen gelernt: nie wieder kündige ich ein bestimmtes Thema für den nächsten Blogbericht an. Der Kaffeevollautomat muss erneut warten, denn ein Produkt, das ich für die BRIGITTE testen durfte kommt ganz dringend noch dazwischen.

Über Fußprobleme redet man nicht, man hat sie. Viele, die beruflich oder privat viel auf den Beinen sind, können ein Lied davon singen. Meine Schwachstelle liegt weniger in den Füßen selber, als vielmehr in den Fußgelenken. Was sich aber natürlich auf Füße und den ganzen Körper auswirkt. Langes Stehen auf harten Böden mit dünnen Schuhsohlen geht mir zum Beispiel übel ins Kreuz. Und nach einem langen Tag auf den Beinen tun mir auch öfter mal die Füße weh.

Auf die Idee, dem mit Einlagen entgegen zu wirken bin ich noch nie gekommen. Wenn ich überhaupt einmal Einlagen verwendet habe, dann wärmende in Winterstiefeln oder Sommereinlagen mit Frotteeoberfläche in etwas zu großen Leinensneakern. So führte dieser Test zu ganz neuen Erkenntnissen für mich, den bei dem Produkt handelt es sich um

GelActiv EINLEGESOHLEN VON SCHOLL

Scholl ist ja eine sehr bekannte Marke rund um das Thema "Fußpflege". Die Firma hat nun eine neuartige Lösung für müde und beanspruchte Füße entwickelt: die GelActiv-Sohlen bestehen aus einer Kombination aus zwei Gelarten, die schon kleinste Stöße dämpfen und beim Gehen und Laufen den entstehenden Druck effektiv reduzieren sollen.



Mir wurden jeweils ein Paar Einlagen der drei Varianten zur Verfügung gestellt, die ich euch vorstellen möchte.

GelActiv Everyday: eine Allrounder-Sohle für Freizeitschuhe, Sneaker, Stiefel/etten und Ballerinas.

GelAcitv Sport: absorbiert Stöße und größere Belastungen, unterstützen vor allem den Mittelfuß und sind für Turn- und Laufschuhe gedacht, aber auch in Freizeit-Sneakern einsetzbar.

GelActiv Work: bieten bestmögliche Unterstützung im Berufsleben, wenn viel gestanden und gelaufen werden muss. Ob nun in Arbeitschuhen im Freien oder Halbschuhen z.B. im Verkauf.



Allen Sohlen gemeinsam ist die hohe Elastizität, die den Druck beim Laufen erheblich reduziert.

ANWENDUNG

Bei Schuhen mit vorhandenen Einlagen muss man diese entfernen. Die Scholl-Einlagen werden nun auf die richtige Größe zurecht geschnitten, dafür orientiert man sich an den Linien an der Sohlenspitze, die mit Buchstaben bezeichnet sind. Die volle Länge gilt für Größe 42 bei den Einlagen für Damen, für Größe 48 bei den Einlagen für Herren. Für meine Schuhgröße musste ich die Sohlen zum Beispiel an der Linie "C" für Größe 40 entlang abschneiden. Mit einer scharfen Schere geht das ganz leicht und es franst auch nichts aus.



Die Einlage wird nun mit der gummiartigen Seite nach unten in den Schuh gelegt. Bei Sneakern ist das ein kleines Bisschen fummelig, weil die Sohle nicht gut rutscht, man bekommt es aber hin. Und dass sie nicht rutscht ist beim Tragen später ja nur von Vorteil. Die Oberseiten der Sohlen sind angenehm weich (Stoff) beschichtet, so dass man hier nicht festklebt und sogar barfuß (z.B. bei Ballerinas) ein gutes Gefühl beim Tragen hat.

MEIN TEST

Als Erstes schnappte ich mir die Everyday-Einlagen und packte diese in ein Paar Sneaker. An dem Tag war bei uns Halli Galli, da der Geburtstag meines Mannes gefeiert wurde. Das hieß: viel Gerenne und damit eine sehr gute Testmöglichkeit.



Leider gab es da schon das erste Problem, denn diese Sneaker haben keine Einlagen, die man heraus nehmen und ersetzen könnte. Dazu passen sie noch ganz genau und wurden mit den Scholl-Einlagen eine Spur zu eng, so dass eine Naht an der Oberseite, die ich sonst nicht spüre unangenehm drückte. Ich suchte mir also andere Sneaker heraus, die schon etwas ausgetreten waren und die meinem Fuß so nicht mehr den perfekten Halt boten. Mit den Einlagen wurden sie wieder etwas enger, passten besser und in der Tat hatte ich das Gefühl, schön weich und stabil darauf zu stehen.

Obwohl ich an dem Tag wirklich viel auf den Beinen war, taten mir am Ende die Füße nicht weh, so dass ich einen zweiten Versuch in Ballerinas wagte: ehrenamtlicher Unterricht an unserer Grundschule, einkaufen, auf und ab im Haus (wo ich die Ballerinas ausnahmsweise statt meiner üblichen Hausschuhe anbehielt) ließen die GelActiv-Einlagen beweisen, was sie drauf haben.



Ich bin nun leider keine große Sportlerin und überlegte mir nun, wie ich die Sport-Sohlen testen könnte. Auf einem ausgiebigen Spaziergang nutzte ich sie in meinen Turnschuhen. Ich habe bei Spaziergängen über eine Stunde oft das Problem, dass ich Schmerzen im unteren Kreuz und in der Hüfte bekomme, diesmal was das nicht der Fall. Die Sohlen polstern wohl wirklich gut ab, dämpfen den Druck und geben dem Fuß Halt. Ob sie auch beim Jogging so gut wirken, kann ich leider nicht beurteilen, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es so ist.

NO WORK

no test... geht ja mal gar nicht. Deswegen gab ich die Work-Sohlen meiner Freundin, die im Verkauf arbeitet und dort stundenlang auf den Füßen ist. Sie gab mir die Rückmeldung, dass sie ganz toll und weich auf den Sohlen stand und das absolut angenehm fand. Sie hatte auch das Gefühl, dass es sehr viel länger dauerte, bis ihr die Füße weh taten. Abends nach etlichen Stunden war es trotzdem soweit und sie war froh, aus den Schuhen zu kommen und die Füße hoch legen zu können, zu hundert Prozent können also auch die GelActiv-Sohlen die Belastung nicht nehmen und schmerzende Füße verhindern.



MUSS PASSEN

und zwar in den und zum Schuh: diese Erkenntnis zogen wir beide aus unseren Versuchen. Die Sohlen haben ja eine gewisse Dicke und passen zwar der Länge und Breite nach in jeden Schuh, aber machen den Schuh auch enger.

Passt ein Schuh also ganz genau und hat keine entnehmbare Einlage, kann man die GelActiv-Sohle welcher Art auch immer nicht verwenden. Ich habe aber einige Schuhpaare, die mir in meiner Größe 40 zu kurz, in 41 aber zu groß sind und die ich dann in 41 gekauft habe und mit Einlage trage. Für diese sind die GelActiv einfach klasse, vor allem wenn es sich um Ballerinas mit sehr dünner Sohle handelt.

Beim Schuhkauf muss man also überlegen, ob man diese Einlagen darin verwenden möchte und entweder eine halbe bis eine Nummer größer kaufen oder noch besser die Einlagen mitnehmen und zum Anprobieren in den Schuh packen.



Ganz billig sind diese wirklich guten Fußschmeichler nämlich nicht: im Netz kosten sie zwischen 11,50 Euro und fast 17 Euro. Die Preis-Leistung stimmt, aber wenn man sie dann nicht verwenden kann, weil der passende Schuh fehlt ist es doch ärgerlich.

Einen Abzug kann ich dafür aber nicht vornehmen, von 5 Sternen ziehe ich lediglich einen halben dafür ab, dass am Ende eines langen Arbeitstags die Work-Sohlen leider doch nicht absolute Schmerzfreiheit bringen. Meine Empfehlung gibt´s allemal...

Weitere Infos findet ihr auf der Homepage von Scholl - KLICK

Wie sieht´s bei euch aus? Kennt ihr schmerzende Füße oder ist das für euch kein Thema? Wie wirkt ihr dem Problem entgegen und wären diese besonderen Einlagen etwas für euch?

Liebe Grüße
Eure Kerstin



absorbiert Stöße und reduziert fühlbar Druck auf den Gelenken. - See more at: http://www.scholl-fusspflege.de/home/fusspflege/gelactiv/#sthash.jA1yzFIn.dpuf
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