Donnerstag, 20. November 2014

GASTROLUX - EIN TEST, DER MICH BEGEISTERT

Hallo ihr Lieben,

diejenigen unter euch, denen ich auch ab und zu bei Facebook begegne haben es sicher bereits mitbekommen: ich bin eine der Testerinnen, die am Gastrolux Bratpfannentest 2014 teilnehmen dürfen und sich dafür ein Kochuntensil nach Wahl im Pfannen-Shop aussuchen konnten. Das ist mal wirklich ein Produkttest ganz nach meinem Geschmack, ich koche für mein Leben gerne leckere Gerichte und probiere auch immer wieder Neues aus. Hochwertige Kochgeräte sind für mich dafür unabdingbar. Im Übrigen ist es auch ein Test nach dem Geschmack meiner Männer, die sich freuen, dass ich sie in letzter Zeit mit noch mehr Pfannengerichten verwöhnte als normalerweise.



Wir bekamen einen Gutschein über 115 Euro & Versandkosten und durften uns dafür nach Lust und Laune aus dem Shop aussuchen, was wir wollten. Ich entschied mich für eine Hochrand-Pfanne mit 28 cm Durchmesser, mit Induktion (gegen Aufpreis) und abnehmbaren Stiel.

Der hohe Rand sollte sein, weil meine Männer große Soßenesser sind und bei 7cm Höhe ordentlich Soße rein passt. Ebenso wichtig war mir der große Durchmesser, denn wenn man für 5 Personen Schnitzel brät, kommt man mit einer kleinen Pfanne nicht weit.

Ich habe zwar kein Induktionskochfeld - noch nicht, das ist aber mein großer Traum - koche aber zu 99% auf einer Induktionskochplatte. Von daher war die Eignung dafür ein Muss und der Aufpreis unumgänglich.

Last not least fand ich die Sache mit dem abnehmbaren Stiel (ebenfalls mit Aufpreis) aus zweierlei Gründen interessant: zum Einen kann ich die Pfanne dann als Auflaufform im Backofen verwenden, zum anderen sind Pfannenstiele im Küchenschrank ein furchtbarer Platzräuber und immer im Weg - es ist einfach genial, wenn ich die Pfannen ohne Stiel stapeln kann und den Stiel extra aufbewahre. Insgesamt hat die von mir bestellte Pfanne einen Wert von 122,50 Euro.

Geliefert wurde die Pfanne in einem Stoffbeutel, was ich ganz toll finde. Darin kann ich sie nämlich im Schrank (bzw. der Schublade) aufbewahren und anderes darin stapeln, ohne dass etwas verkratzt wird.



Viele Bloggerinnen haben ihre Pfannenberichte bereits veröffentlicht und ist es für manche von euch vielleicht eine langweilige Wiederholung, wenn ich auch noch etwas zu der Besonderheit der Gastrolux-Pfannen und Töpfen erzähle: der Antihaftbeschichtung. Trotzdem halte ich das für wichtig, nicht jeder weiß da schon Bescheid - diejenigen, die es schon kennen, scrollen bitte nun zu meinen Erfahrungen runter ;-) Für alle anderen geht es nun um die

BIOTAN PLUS ANTIHAFTBESCHICHTUNG

Diese Beschichtung auf hochwertigem Aluguß ist 100% energieeffizient, unverziehbar, robust und kratzfest, und hat eine perfekte Antihafteigenschaft. Doch selbst wenn man eine Pfanne richtig behandelt, lässt jede Antihaftbeschichtung mit der Zeit nach. Gastrolux sagt über Biotan Plus, dass hier die Beschichtung 2-3 mal länger hält als jede andere. Das kann ich natürlich nach ein paar Wochen nicht bestätigen, da müsste ich schon ein paar Jahre testen. Was ich allerdings absolut genial finde ist die Tatsache, dass die Biotan Plus Beschichtung erneuerbar ist. Bin ich also irgendwann nicht mehr zufrieden, muss ich nicht die Pfanne entsorgen (wie ich es schon so oft mit Pfannen gemacht habe), sondern kann die Beschichtung vom Hersteller einfach neu aufbringen lassen. Das ist erstens günstiger als der Kauf einer neue Pfanne und zweitens schont es die Umwelt - ein für mich immer sehr wichtiger Aspekt.





Was ich auf alle Fälle bereits beurteilen kann ist, dass egal was ich in meiner neuen Pfanne zubereite nichts anbrennt oder kleben bleibt. Und die Reinigung ist superleicht: etwas Spülmittel und heißes Wasser hineingeben, ein wenig auswischen und das Teil ist blitzsauber. Fett wird von der Beschichtung in der Tat extrem auffällig abgewiesen, so dass man schon beim Kochen weniger davon braucht. Ich bin begeistert!

Meine Männer schaffen es eigentlich immer, beim Herausnehmen mit dem Metalllöffel Kratzer ind Pfannen und Töpfe zu machen - bisher ist das bei der Gastrolux noch nicht passiert, die Beschichtung ist also wirklich kratzfest. Während des Kochens verwende ich sowieso immer Holzschuber und Pfannenwender mit Silikonbeschichtung, da ist es keine Frage, dass nichts passiert.


DIE PFANNE

hat wie gesagt bei mir einen Durchmesser von 28 cm, da geht ordentlich was rein. Für kleinere Haushalte oder wenn man mal weniger bzw. eine kleine Portion (ein Spiegelei, etwas Gemüse etc.) zubereiten will, gibt es natürlich auch kleinere Formate mit 20, 24 und 26cm Durchmesser.

Der Boden ist absolut eben, 8mm dick und damit stabil und nicht verziehbar, die Waffelstruktur des ferritischen (Eisenlegierung, bei der Induktionspfanne) Edelstahlbodens leitet die Hitze einwandfrei weiter. Mein Sohn beklagte bei seinem Kochtest mit panierten Schnitzeln, dass die Pfanne an den Rändern nicht so heiß wird wie in der Mitte. Da konnte ich ihn aufklären, dass das nicht an der Pfanne, sondern an der Kochplatte liegt, die unregelmäßig und bei diesem Umfang nicht bis nach ganz außen heizt - ich sag doch, ich brauche ein ganzes Induktionskochfeld.

Der Rand ist etwas nach außen gezogen, dadurch kann man z.B. Soßen ganz toll abgießen, ohne dass es kleckert. Bei diesem Schüttrand läuft alles am tiefsten Punkt zusammen und wunderbar ab, ohne dass es an der Pfannenaußenseite runter läuft. Gegenüber des Griffs ist der Rand auf ein paar Zentimetern Breite als Gegengriff geformt - die Pfanne ist relativ schwer, so kann man sie (bitte mit Topflappen bewaffnet) hervorragend mit beiden Händen halten und tragen.

DER STIEL

Da war ich ja besonders gespannt: wie leicht ist er abzunehmen, wie fest hält er und wie sieht das im Endeffekt aus, wenn ich die Pfanne "ohne" in den Ofen stelle?



Grundsätzlich einmal sieht man dem Stiel an der Pfanne nicht an, dass er nicht fest verbaut ist. Hebt man die Pfanne an ihm an, wackelt nichts, er sitzt bombenfest. Der einzige zunächst ersichtliche Unterschied zu einem fest verbauten Stiel ist der, dass der abnehmbare an der Unterseite eine graue Kunststoffklappe hat. Hier fährt man mit dem Finger darunter und klappt sie nach unten weg. Schon lässt sich der Stiel ganz einfach abziehen.

Fest verbaute Stiele und Griffe kann man wohl bis 240 Grad in den Backofen stellen, wobei mir das bei einer Pfanne einfach zu viel Platz weg nimmt (bzw. das bei einer großen nicht wirklich gut rein passt, schon gar nicht mittig). Den abnehmbaren Griff sollte man auch wirklich vorher abnehmen, da die Verschluß-Klappe diese Temperaturen nicht aushält.


Wie auch immer: ich würde bei Gastrolux nur noch diese Variante wählen, die 8 Euro Aufpreis wären es mir absolut wert: ich verstaue die Pfanne leichter, es funktioniert bestens und... aber ihr seht in meinen Kochbeispielen noch, wie geschickt das Teil ist. Kommen wir doch also einfach zum praktischen Teil dieses Berichts, meinen konkreten Erfahrungen

ICH KOCHE, ABER NICHT VOR WUT

Als die Pfanne bei mir eintraf, hatte ich keine großen Plan, was ich kochen wollte, ich hatte nur Kartoffeln im Sinn. Ich liebe Bratkartoffeln, aber genau bei diesen bin ich extrem anspruchsvoll: sie müssen knusprig und dabei nicht zu fettig sein. Mir selber - obwohl ich eine gute Köchin bin - gelingen sie nie wirklich perfekt, was zum Einen sicher an den Kartoffeln liegt (ich habe selten die perfekt geeignete Sorte daheim), aber auch an meinen Pfannen.




Die Kartoffeln, die ich parat hatte waren wieder einmal nicht von der perfekten Sorte, trotzdem wagte ich den Versuch. Und war echt positiv überrascht: zum ersten Mal kamen meine Bratkartoffeln fast 100%tig an meine Vorstellungen heran. Die GASTROLUX-Pfanne hatte also gleich beim ersten Versuch punkten können.Doch Bratkartoffeln sind nicht alle Tage, ich teste weiter, keine Frage.

Mein nächstes Rezept hatte einen ganz emotionalen Hintergrund: eines meiner Lieblingsessen, das meine verstorbene Mama auf meinen Wunsch hin immer kochte ist ein ganz spezielles Leber-Rezept. Sie nannte es immer Szegediner Leber - Leber hatte ich bis dahin noch nie gebraten und dieses Rezept habe ich auch bisher nirgendwo gefunden. Bei meinen Überlegungen, wie ich die GASTROLUX-Pfanne testen möchte kam mir in den Sinn, dass ich ja ein altes Kochbuch "Wiener Perlen" von meiner Mama im Schrank stehen hatte und schaute dort nach. Kein Wunder, dass googeln kein passendes Rezept hervorgebracht hatte - das heißt nicht "Szegediner", sondern "Debreziner Leber" und war in diesem Buch drin. Gastrolux brachte mich nun also dazu. zum ersten Mal in meinem Leben Leber zuzubereiten.





Ich weiß nicht, ob es mir in einer anderen Pfanne genauso gelungen wäre, Fakt ist aber, dass die Leber hervorragend anzubraten war, weder hart noch matschig wurde und das Ganze am Ende genau wie bei Mama schmeckte. Fragt mich nicht, was das beim Essen für ein Gefühl war...

Filetspitzen "Stroganoff"? Kein Problem...





Sohnemann machte Tags darauf Rührei: absolut perfekt, nichts bäckt an, nichts verbrennt - er war begeistert. Auf dem zweiten Bild sieht man übrigens sehr gut, dass absolut nichts am Boden haften bleibt.















Auch bei den panierten Schnitzeln gab es ein positives AHA-Erlebnis: die Panade bröselt nicht ab, weil sie am Pfannenboden kleben bleibt. So leicht kann man Paniertes mit wenig Fett anbraten, einfach toll.



























Ach ja, die Ofensache: Schweinemedaillons in Zwiebelsoße - auf dem Herd vorgekocht, im Ofen fertig gegart. Oder Hähnchenbrustfilets am Stück in Tomatensoße und im Ofen mit Gran Padano überbacken...
Auf dem Herd mit dem Stiel arbeiten, die Pfanne in den Ofen stellen, den Stiel abnehmen, garen bzw. überbacken lassen, Ofen öffnen, den Stiel mit einer Hand anbringen und die Pfanne heraus heben - das klappt so klasse, einfacher geht´s nicht.









 Zum Schluß noch etwas ganz Simples: Fleischküchle (Buletten, Frikadellen, wie auch immer) - perfekt!



OKAY

ich sehe, ich steigere mich gerade in meine Begeisterung rein, ich hör ja schon auf *g*. Manche von euch kennen mich ja als eher kritisch, ich bin eigentlich eine kleine Skeptikerin - in dem Fall habe ich überhaupt nichts zu meckern. Natürlich weiß ich nicht, ob die Beschichtung in einem Jahr immer noch so gut ist, wie der Hersteller es verspricht, aber ich gehe mal davon aus, denn bis jetzt stimmt alles, was versprochen wurde.

Ich bin so hin und weg, dass ich mir auf alle Fälle noch irgend ein Teil dazu kaufen werde, obwohl mein Schrank eigentlich extrem gut mit Kochgeschirr bestückt ist. Aber derzeit gibt es auch noch ein Jubiläumsangebot, bei dem man zu jedem Pfannen- oder Topfkauf eine Gratis-Pfanne 20cm/4cmhoch im Wert von 59,50 Euro dazu bekommt.Und die ersten beiden meiner Leserinnen, die "hier" schreien, bekommen von mir eine Code für einen 20%-Rabatt (gültig bis 31.1.2015), den uns Gastrolux freundlicherweise auch noch zur Verfügung gestellt hat.

Wie sieht´s aus, habt ihr das perfekte Kochgeschirr für euch schon gefunden? Oder hat euch mein Bericht neugierig gemacht und ihr stöbert mal im Shop? Was benutzt ihr am Meisten: Pfanne, Topf oder Bräter? Über Kommentare würde ich mich wie immer sehr freuen.



Liebe Grüße
Eure Kerstin

PS: bei den lila hinterlegten Namen der Gerichte landet ihr per Klick beim jeweiligen Rezept von mir auf heimgourmet.de