Sonntag, 1. Dezember 2013

Für ein strahlendes Weihnachtslächeln ;-)

Oh je, die Zeit rennt... und ich kann mich meinem Blog kaum so widmen, wie ich gerne möchte. Aber jetzt muss ich euch doch mal wieder etwas vorstellen.

Bei For Me gehörte ich zu den glücklichen Gewinnern einer Oral-B Professional Care 700 Tiefen-Reinigung zum Testen. Ich verwende schon seit Jahren eine elektrische Zahnbürste, zuerst eine Panasonic, seit längerem eine Philips Sonicare. Bei dieser handelt es sich um eine Schallzahnbürste mit länglichem Bürstenkopf im Gegensatz zur Oral-B, die keine Schallzahnbürste ist und einen runden Bürstenkopf hat. Ich war gespannt, ob mich diese nun so überzeugen kann wie die Sonicare.






Zunächst einmal gefiel mir die Ladestation sehr gut, weil sie klein ist und wenig Platz braucht. Für ihre Größe ist sie aber auch ziemlich schwer, was eine gute Standfestigkeit gewährleistet. Ebenfalls schön ist, dass sie r keine Fugen oder Ähnliches hat, was die Reinigung sehr einfach macht. Das Kabel ist ellenlang, für meinen Geschmack etwas zu lang - ich habe es kaum abgewickelt, da es sonst auf meinem Waschtisch störend herum liegen würde. Wer aber die Zahnbürste etwas weiter weg vom Stellplatz einstecken muss, dürfte keine Probleme bekommen.


 Die Zahnbürste selber liegt gut in der Hand, ist nicht zu schwer und hat viel Power. Der Bürstenkopf rotiert sehr schnell und säubert auch Zwischenräume gut. Bei der "Putzstärke" kann man per Knopfdruck zwischen normal und sensitiv wählen - für "Elektrisch"-Anfänger ist das toll, da man da oft erstmal etwas Zahnfleischbluten bekommen kann, was sich aber nach einer Weile legt. Ich als alter Hase im elektrischen Putzen habe sofort mit der normalen Intensität angefangen, ich bin ja schon abgehärtet ;-)

Beim Putzen bemerkt man den praktischen Timer: nach einer bestimmten Zeit pulsiert die Bürste zweimal und man weiß, dass man jetzt in den nächsten Abschnitt wechseln muss: nach hinten/unten - hinten/oben - vorne/unten zu vorne/oben. Insgesamt kommt mir die Zeit sehr kurz vor, ich putzen normalerweise schon gute 2,5 Minuten, bei der Oral-B sind es alles in allem knappe zwei Minuten. Aber wenn das für eine perfekte Zahnhygiene reicht, soll es mir Recht sein. Etwas unpraktisch finde ich, dass die Oral-B nach den 4 Abschnitten nicht automatisch stoppt wie meine Sonicare, sondern nur als Zeichen viermal pulsiert und man dann auf´s Knöpchen drücken muss, dass mit Bürste im Mund nicht immer gleich gefunden und mit dem richtigen Druck bedient wird. Im Betrieb sollte man die Bürste aber nicht aus dem Mund nehmen - das spritzt.



Im Gegensatz zur Schallzahnbürste fühlen sich meine Zähne nach dem Putzen mit der Oral-B nicht ganz glatt an, was mich zunächst enttäuscht hat. Mit der Zeit musste ich aber erstaunt feststellen, dass sie dennoch Verfärbungen sehr gut entfernt. Dazu muss ich sagen, dass meine Zähne leider sehr stark dazu neigen, Verfärbungen anzunehmen und ich dazu noch jede Sünde begehe, die das begünstigt: Rauchen, viel Tee, Kaffee und Rotwein.Was auch immer ich bisher ausprobiert habe, die nicht gerade ansehnlichen Flecken konnte nur der Zahnarzt entfernen. Die Oral-B hat eine interessant anzusehende Bürste mit verschiedenen Borstenarten, darunter zum Beispiel auch kleine gelbe Plastikscheiben, die für die Reinigung der Zahnzwischenräume zuständig sind. Irgendwas muss an diesen verschiedenen Borsten einfach genial sein, denn meine Verfärbungen verschwinden von Tag zu Tag immer mehr. Das begeistert mich natürlich derart, dass ich mit den negativen Aspekten der Zahnbürste gerne lebe...



Denn etwas gibt es, dass mich an der Oral-B stört: Der Bürstenaufsatz/Stiel ist sehr dick. Dadurch fühlt es sich an, als hätte man einen Beißstab im Mund, die Bürste ist nicht ganz einfach an die hinteren Zähne zu bringen. Gibt etwas Maulsperre.
Beim Reinigen der vorderen Zähne außen kann ich den Mund nicht ganz so gut schließen wie bei meiner Sonicare, was dazu führt, dass ich hier ein bisschen sabbere. Es tropft. Macht nix? Nicht wirklich, nur dass ich es gewohnt bin, mit der Zahnbürste in der Klappe herumzulaufen, zum Beispiel um etwas aufzuräumen oder zu peppiger Musik zu tanzen. Nun muss ich schön brav über dem Becken bleiben. Na ja, und ich sabbere nicht gerne, das reicht doch wirklich in 20 Jahren, wenn ich alt und tatterig bin.
Aber wie gesagt: was nimmt man nicht alles für ein strahlendes Lächeln in Kauf.






Alles in allem bin ich mit dieser elektrischen Zahnbürste also wirklich zufrieden, zufriedener als ich es erwartet hatte. Über den Preis zwischen 40 und 50 Euro kann man auch nicht meckern, so dass ich euch die Oral-B Professional Care 700 Tiefen-Reinigung gerne empfehle.

Übrigens: Euch allen einen schönen 1. Advent
Eure Kerstin