Montag, 14. März 2016

SCHMALZ IM TOPF VON "DIE PFANNE" - SHOPTEST TEIL 2

Hallo ihr Lieben,

ich hätte ja nicht gedacht, dass ich euch so schnell wieder Neues vom Shoptest berichten kann, aber die Leute von d. die Pfanne sind echt unglaublich fix - kaum war die Bestellung raus, trudelte zwei Tage später auch schon das Paket bei mir ein. So etwas erlebt man selten, da geht der Daumen eindeutig nach oben :-)



Da ich vier Artikel bestellt hatte, war der Karton entsprechend riesig, dabei sehr schön robust - da würde sicher nichts kaputt sein. Nach dem Öffnen kam mir zuerst die Rechnung entgegen, begleitet von einem kleinen Heft über Fisch und Meeresfrüchte des MSC. Das MSC-Siegel steht für nachhaltige Fischerei, das Heft ist sehr informativ und interessant. auch wenn mich die Rezepte darin auf den ersten Blick nicht unbedingt zum Nachkochen animieren. Wer im Kochen mit Fisch allerdings weniger Erfahrung hat, wird hier gut angeleitet.


Innerhalb des großen Kartons waren der Wok, das Saucenpfännchen, die Servierpfanne und der Topf nochmals einzeln sehr sicher und gut verpackt.





DER INHALT IM DETAIL

Kommen wir zu den einzelnen Teilen, zunächst zur Servierpfanne


Diese macht einen stabilen Eindruck und hat auch ein gewisses Gewicht: nicht zu schwer, aber auch nicht so leicht, dass es minderwertig wirkt. Sie ist mit 28 Zentimetern Durchmesser und einer Höhe von 7,5 cm groß genug, um für meine drei Söhne, meinen Mann und mich eine ausreichende Menge zu kochen und vor allem auch genug Soße herstellen zu können. Ich koche gerne Fleisch, bereite dann die Soße zu, lege das Fleisch wieder hinein und lasse das Ganze im Ofen gar ziehen. Da ich das bei 150 Grad mache und die silikonbeschichteten Soft-Touch-Griffe hitzebeständig bis 160°C sind, kann ich dafür auch diese Pfanne verwenden - davon gehe ich jedenfalls mal aus, das wird natürlich getestet. Der Deckel ist ganz flach, was für die Aufbewahrung sehr praktisch ist. Auch er hat den Rand und Griff aus diesem Silikon (das sich übrigens sehr angenehm anfühlt), so dass er zu dieser Temperatur wohl auch in den Herd darf. Zudem denke ich, dass gerade durch das Silikon am Deckelrand die Pfanne bei Benutzung sehr gut abgedeckt werden wird.


Die Granitoptik der dreilagige Premium-PTFE-Beschichtung Weilburger GREBLON® C3 (=Teflon) sieht ansprechend aus, eine ähnliche Optik haben mein Stoneline-Bräter und - Topf. Ob die Robustheit und Antihaftfähigkeit mit der Optik mithalten kann, muss noch ausprobiert werden.


Vom Material her sind die anderen Produkte ja genauso gestrickt wie die Servierpfanne, beim Topf ist ebenfalls der Glasdeckel mit Silikongriff und -rand dabei. Der Wok hat eine ansprechende Größe und kann mit dem langen Griff gut gehalten werden, ich freue mich schon darauf, ihn auszuprobieren.
Das Saucentöpfchen hat an einer Seite eine Aussparung als Ausgießer, das empfinde ich als praktisch - ich bin gespannt, wie gut es funktioniert oder ob es trotzdem "sabbert" ;-) Ich werde es demnächst einmal für Béchamelsauce verwenden.



Gestern habe ich gleich mal das erste gute Stück ausprobiert, nämlich den

TOPF 

Der Kochtopf mit 24cm Durchmesser und einem Fassungsvermögen von 3 Litern ist wie alle Produkte induktionsgeeignet.  



Ich hatte mir ein schönes Stück Speck gekauft, um mal wieder selber Griebenschmalz auszulassen. Was lag da näher, als den neuen Kochtopf damit seine Fähigkeiten unter Beweis stellen zu lassen. Schmalz auszulassen ist ja kein Hexenwerk, man schnippelt den Speck in Würfel, schmeißt diese in den Topf und schaltet die Herdplatte an. Das Fett wird flüssig und unter ständigem Rühren wird der Rest dann zu leckeren Grieben.




Ich lasse gerne ab und zu Schmalz selber heraus, weil fertig gekauftes immer gewürzt ist und oft auch unnötiges "Zeug" wie Äpfel oder Zwiebeln drin hat. Ich mag Schmalz auf dem Brot aber gerne total pur und würze dann selber mit etwas Pfeffer, Salz, Röstzewiebeln, Schnittlauch etc., eben ganz mit dem wonach mir gerade ist. Außerdem kann ich dieses Schmalz auch toll hin und wieder zum Kochen verwenden, ohne dass es bereits einen bestimmten Geschmack mit sich bringt.



Aber zurück zum Topf, um den es ja geht: der hat das Schmalz-Geblubber und die hohe Temperatur, die dabei erzeugt wird hervorragend ausgehalten. Ich habe natürlich zum Rühren einen Holzlöffel verwendet, in beschichteten Töpfen sollte man nie Metalllöffel nehmen.  
Die Entfernung der Fettrückstände war überhaupt kein Problem. Festgebrannt ist sowieso nichts, ich habe den Topf einfach mit heißem Wasser kurz ausgespült und dann mit Küchenpapier ausgerieben - sauber! Die Silikongriffe finde ich übrigens klasse, die liegen echt angenehm und griffig in der Hand.




Den allerersten Test hat das Kochgeschirr schon einmal bestanden, aber natürlich ist noch nicht aller Tage Abend... ich werde weitere Erfahrungen sammeln und euch berichten.

Liebe Grüße
Eure Kerstin