Freitag, 6. November 2015

KRUPS EA8808 KAFFEEVOLLAUTOMAT - SCHICK UND SCHNELL

ACHTUNG: HIER ein wichtiges Update zum Thema


Hallo ihr Lieben,

wie versprochen trinken wir in nächster Zeit gemütlich Kaffee miteinander. Für die Leckerscouts und Krups darf ich den neuen Kaffeevollautomaten der Firma testen, den EA8808 Two in One Touch.


Foto bei den Leckerscouts


Die Besonderheiten dieses Geräts sind das Touchdisplay und die Möglichkeit, zwei Tassen Kaffee oder Cappuccino gleichzeitig zubereiten zu können. In den nächsten Wochen wird bei uns nun viel Kaffee getrunken, denn die Vielseitigkeit der Rezepte und die verschiedenen Möglichkeiten, die der Vollautomat bietet müssen natürlich ausgiebig ausprobiert werden. Ein besonderes Augenmerk werde ich neben dem Geschmack der Getränke auch auf die Reinigung legen: ob sie aufwändig oder eher einfach ist, dürfte auch manche von euch interessieren.

Paketinhalt


Heute möchte ich euch von meinen ersten Eindrücken berichten, die - ich sage es gleich vorweg - sehr positiv sind.

DAS DESIGN



Der Vollautomat sieht wirklich schick aus, mir gefällt der schwarz glänzende Kunststoffkorpus ausgesprochen gut, auch wenn ich aus Erfahrung weiß, dass schwarz glänzender Kunststoff nicht ganz einfach richtig sauber zu halten ist. Das Display leuchtet angenehm und ist auch gut ablesbar, zumindest bei Tageslicht. Abends habe ich durch die kleine Schrift leichte Schwierigkeiten, was aber daran liegt, dass ich mittlerweile ein wenig weitsichtig bin. Ich linse dann eben über den oberen Rand meiner Brille und kann so die Schrift gut erkennen. Mit der Zeit weiß man ja aber auch, welche Funktion sich wo befindet, richtige Probleme macht das also sowieso nicht.

Kaffeesatzbehälter links


Die Metallteile oben auf der Maschine und unten an der Auffangschale machen wie das gesamte Gerät einen eleganten und hochwertigen Eindruck auf mich.
Mich stört es nicht, dass der Wassertank sich an der Rückseite des Geräts befindet, er lässt sich leicht nach oben abnehmen und auch wieder einsetzen. Außerdem nehmen wir ihn selten heraus, sondern befüllen ihn mit einer Kanne von oben, was sehr gut möglich ist.

Das Bohnenfach an der Oberseite ist ebenfalls gut zu erreichen und zu befüllen, der Deckel hält gut. Das Kabel ist mit seinen ca. 85cm Länge nicht das längste, standortbedingt reicht es bei uns aber locker aus, ein längeres Kabel würde hier nur stören. Ebenfalls standortbedingt ist es für uns etwas unpraktisch, dass sich der Behälter für den Kaffetrester an der linken Seite des Geräts befindet, wo es nicht viel Platz zur Seite gibt. Da er aber schmal ist und sich leicht entnehmen lässt, ist das auch das kein unüberwindliches Problem. Da der Kaffeeschieber darüber etwas länger ist, braucht er etwas mehr Platz beim Herausziehen, auch das lässt sich noch bewerkstelligen. Laut Bedienungsanleitung ermöglicht es der Kaffeeschieber, eventuelle Kaffeesatzablagerungen über der Brühkammer zu entfernen. Wie das funktioniert, erschließt sich mir nicht wirklich, unser "alter" Philips hat so einen Kaffeeschieber nicht, bisher war das Teil auch immer sauber. Noch haben wir ja aber nicht so viel Kaffee gemacht, vielleicht ändert sich das ja noch.

Sieht doch schick aus, oder?


Bevor man den ersten Kaffee zubereiten will, muss man das Gerät erst einmal "einrichten". Ich war begeistert, wie einfach das geht:

DIE INBETRIEBNAHME

Als ich die Bedienungsanleitung zur Hand genommen habe, war ich erstaunt, wie kurz die ist. Ich verglich natürlich wieder mit dem Philips, der einen Roman als Bedienungsanleitung hat (nun gut, da gibt es auch ellenlange Anweisung zur Reinigung aller möglichen Teile einmal die Woche, einmal im Monat, einmal im halben Jahr...). Die Inbetriebnahme des Krups ist durch die klaren Anweisungen im Display aber so einfach, dass man nicht viel nachlesen muss. 

Display bei Inbetriebnahme




Nach dem Einschalten der Maschine wird zuerst nach der Sprache und dem Land gefragt, man wählt die Maßeinheit (oz oder ml), stellt die Uhrzeit ein, misst die Wasserhärte (wenn man sie nicht kennt) und stellt diese am Automaten ein. Dies alles wird Schritt für Schritt angezeigt, man kann gar nichts falsch machen. Das Touchdisplay reagiert sehr gut und schnell, so dass auch das Wählen per Fingerdruck keinerlei Anstrengungen bedarf. 

Maschine bereitet eingesetzten Filter vor


Den mitgelieferten Filter habe ich mittels des dazu ebenfalls mitgelieferten Zubehörs eingesetzt, das war ein wenig fummelig, bis ich ihn fest geschraubt hatte, ging dann aber auch ganz gut. Er hält einen Monat lang und muss dann ausgetauscht werden. Da wir unser sehr hartes Wasser sowieso für alles andere filtern (Wasserkocher, Eierkocher etc.), werde ich den Filter nach diesem Monat nicht ersetzen, der Vollautomat kann auch ohne betrieben werden. Nach Ende aller Eingaben führt die Maschine einen automatischen Testlauf und eine automatische Reinigung durch, nach der im Display das Getränke-Hauptmenü angezeigt wird. Da sie im Werk einmal getestet wird, kommt bei der ersten automatischen Reinigung eine leicht hellbraune Brühe heraus, so war es zumindest bei mir. Kann einen leicht erschrecken, ist aber wohl normal.

 DIE MAHLGRADEINSTELLUNG

war der nächste Punkt, mit dem ich mich beschäftigte.



Etwas seltsam und nicht ganz so hochwertig erschien mir das Rad dafür, das sich logischerweise im Bohnenbehälter befindet. An diesem ist im mittleren Kreis eine Bohne und ein Pfeil abgebildet, am äußeren Ring sieht man drei Punkte, die mit ihrer unterschiedlichen Größe den unterschiedlichen Mahlgrad anzeigen. Diesen Ring kann man nur (am besten während des Mahlvorgangs laut Beschreibung) drehen, um den Mahlgrad gröber oder feiner zu erhalten. Meines Erachtens müsste der Pfeil nun auf einen der drei Punkte gestellt werden bzw. der Ring so gedreht werden, dass einer der Punkte am Pfeil liegt. Das Problem bei meiner Maschine war nun, dass der Pfeil ganz woanders hinzeigte, nur nicht auf die Punkte. Nach ein paar Drehversuchen hatte ich diesen mittleren Aufsatz auf einmal in der Hand. Ich habe ihn so wieder hinein gesteckt, dass der Pfeil auf "fein" stand und so kam auch der Kaffeetrester nun heraus, extrem fein und furztrocken (verzeiht das Wort, aber da war ich positiv erstaunt, wie trocken der Kaffeesatz ist). 

Mahlgradeinstellung - das Rad noch "falsch"


Bei einem feineren Mahlgrad wird der Kaffee kräftiger als bei einem groben, auch kann es von der Bohnensorte her immer Unterschiede geben, welcher Mahlgrad den individuell leckersten Geschmack und das passende Aroma bringt. Von daher finde ich es ausgesprochen praktisch, dass das Rad leicht zu erreichen und zu verstellen ist. Bei unserem Philips musste man eine Art "Schraubenschlüssel" aus Plastik verwenden, um die Einstellung zu ändern, hier drehe ich einfach mit der Hand. Momentan verwenden wir eine mittlere Einstellung, die bisher jedem passt.

Nun gilt es, herum zu probieren, was uns am besten schmeckt... natürlich habe wir da schon ordentlich experimentiert und viel Kaffee konsumiert. Mehr dazu in der nächsten Woche, wer Lust hat, kann sich gerne noch mein kleines Einführungsvideo zum Krups EA 8008 anschauen.





Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende und freue mich auf Kommentare.
Liebe Grüße
Eure Kerstin