Freitag, 4. September 2015

SCHNITT FÜR SCHNITT PERFEKT - EMSA SMART FOLIENSCHNEIDER

Hallo ihr Lieben,

gerade geht es Schlag auf Schlag, ich weiß. Heute möchte ich euch ein Haushaltsprodukt von EMSA vorstellen, das ich freundlicherweise testen durfte.

Ich versuche ja ernsthaft, umweltbewußt und -freundliche zu leben und zu handeln. Von daher vermeide ich nach Möglichkeit die Verwendung von Alu- und Frischhaltefolie. Manchmal lässt es sich aber einfach nicht vermeiden, solche zu verwenden. Lachspäckchen für den Grill lassen sich halt nicht in der Tupperdose garen und wenn ich einen Salat für ein Festbüffet in der schönen Glasschale mitbringen will, decke ich den zwangsläufig mit Frischhaltefolie ab, genauso wie den Kuchenteller, den meine Gäste nach Geburtstagen eventuell mitnehmen dürfen (wenn etwas übrig bleibt).

So selten ich also solche Folien verwende, so sehr habe ich mich trotzdem über die Jahre hinweg darüber aufgeregt, wie umständlich diese von der Rolle zu trennen sind. Diverse Folienhalter und -schneider habe ich bereits gekauft, immer waren sie nicht wirklich tauglich. Mittlerweile war ich dazu übergegangen, die Folien einfach in den originalen Pappbehältern zu belassen und mit der Schere Stücke abzuschneiden, was auch nicht wirklich befriedigend, aber immerhin billiger war.

Aus diesem Grund habe ich mich gefreut, als ich von EMSA als Prosukttesterin ausgewählt wurde für den neuen

EMSA SMART FOLIENSCHNEIDER

der seit Juli 2015 auf dem Markt ist.



Bei diesem handelt es sich um einen Behälter, den man an die Wand oder eine Schranktür innen hängen kann, der zwei Rollen (einmal Alu, einmal Frischhaltefolie) fasst und einen Schneidemechanismus integriert hat. Es gibt ihn in den Farben Weiß, Schwarz, Pink und Hellgrün. Er kostet im Netz zwischen 22 und 33 Euro (incl. Versandkosten).

Mein Exemplar ist hellgrün, was mit von der Farbe her sehr gut gefällt, ich mag so frische und fröhliche Farbtöne. Auf der Rückseite der Schachtel befindet sich die Bedienungsanleitung, im Prinzip bekäme man das Ganze auch "ohne" hin, aber es ist doch immer gut, wenn einem die Anwendung so gut und verständlich geschildert wird.






Schaut man von vorne auf den Behälter, ist nicht viel mehr zu sehen als ein länglicher Kasten mit einem Schlitz, in dem sich ein weißer Hebel befindet. Hier handelt es sich um die Schneidevorrichtung, was sicher jedem sofort klar ist.





Interesant wird es, wenn man den Deckel nach oben aufklappt. Im Kasten selber sieht man eine weiße Kunststoffstange, die in eine Halterung eingeklickt ist, im Deckel nochmal das Gleiche in doppelter Aussführung. Drei Stangen für zwei Rollen? Das hat durchaus seinen Sinn ;-)





Denn wie ihr hier auf dem Bild seht, kommt die Alufolie auf die untere Stange, die Frischhaltefolie auf die obere und zwar so, dass sich die Folien nach vorne weg über die Stange nach unten ziehen lassen. Die Frischhaltefolie wird dabei zusätzlich über die zweite, über der Folienrolle befindliche Stange gezogen. So kann bleibt sie von der Rolle fern gehalten und kann sich nicht anheften - wir alle kennen ja das Problem, den Anfang der Folie von der Rolle zu lösen. Dies hat sich mit diesem System erledigt.

DIE BEFESTIGUNG

Den Folienschneider kann man wie gesagt ganz praktisch an der Wand oder einer Schranktüre befestigen, so dass man die Folien immer griffbereit hat.



Ich hätte den Folienschneider gerne irgendwo sichtbar an der Wand platziert, weil ich finde, dass er toll aussieht. Leider gibt es in meiner Küche keinen passenden Platz. Deswegen habe ich ihn mit den Tesa-Strips an der Innenseite des Putzschranks befestigt, wo ich auch Gefrierbeutel, Backpapier etc. aufbewahre. Das ging supereinfach und hält bombenfest.
 











So sieht das dann bei mir aus:


















Wenn ich die Schranktüre ganz öffne, habe ich den perfekten und einfachen Zugriff auf den Folienschneider.
Um Frischhaltefolie zu entnehmen, hebt man den Deckel nach oben, greift die Folie und zieht sie über die Rolle nach unten, bis man die gewünschte Größe hat.


















Anschließend schließt man den Deckel und zieht den Hebel einfach von einer Seite auf die andere.

Die Folie ist danach ganz leicht zu entnehmen, sie fällt nicht in sich zusammen und verklebt nicht an allen Ecken und Enden.






Genauso geht es mit der Alufolie. Hier muss ich allerdings sagen, dass ich manchmal den Hebl zweimal ziehen muss, um die Folie wirklich ab zu schneiden. Vielleicht habe ich aber auch gerade besonders dicken Alufolie im Haus und ein Problem ist das zweimalige Ziehen ja auch nicht wirklich, nachdem es keinerlei Kraftaufwand bedarf.




































 GANZ TOLL

finde ich nicht nur die einfache Handhabung, sondern eben auch, dass die Folien wirklich akkurat abgeschnitten werden. So hat man viel weniger Verlust als bei krumm abgerissenen, zusammenklebenden, in Fetzchen zu klein geratenen Folienstücken. Auch wenn die Verwendung nicht umweltfreundlich ist, so hält sich das durch weniger "Ausschuß" doch noch ein wenig in Grenzen.




Ich werde sicher durch den Smart Folieschneider nicht auf einmal wieder mehr Folie verwenden. Den Apfel auf dem Foto habe ich nur zu Demozwecken eingepackt.




Aber wenn es nötig ist, muss ich mich jetzt nicht mehr herumärgern, weil Alufolie krumm abreißt oder Frischhaltefolie verklebt und zum ersten Mal habe ich einen Folienbehälter mit Schneidefunktion, der wirklich super funktioniert und sein Geld wert ist. Ab und zu muss man eben etwas mit Folie abdecken, schön wenn man dann nicht grummelig werden muss ;-)


 Ich bin ausgepsprochen zufrieden mit dem Emsa SMART Folienschneider und empfehle ihr gerne und mit gutem Gewissen weiter. Wäre das was für euch oder habt ihr eure perfekte Methode schon gefunden?

Liebe Grüße
Eure Kerstin