Samstag, 21. März 2015

KOCHERLEBNISSE MIT DER KRUPS PREP & COOK

Hallo ihr Lieben,

ein paar werden es schon mitbekommen haben, ich gehöre zu den 50 glücklichen Tester/innen, die bei den Leckerscouts auserwählt wurden, die Prep & Cook von Krups auf Herz und Nieren zu prüfen. Bis zum 13. April - so lange geht die Testphase - werdet ihr also immer wieder hier über meine Erlebnisse mit und Erkenntnisse über diesen "Wunderkessel" lesen dürfen/müssen/können. Wunderkessel? Für diejenigen unter euch, denen der Name dieses relativ neuen Krups-Produkts gar nichts sagt sollte ich vielleicht schnell erklären, was das ist, eine

PREP & COOK

Bekannter dürfte sicher der Thermomix von Vorwerk sein, der viele viele Jahre lang die Alleinherrschaft in diesem Bereich auf dem Markt hatte. Doch mittlerweile ziehen so manche Firmen nach, so nun auch Krups.

Im Karton


Die Prep & Cook ist eine multifunktionale Küchenmaschine mit Kochfunktion. Sie hackt, rührt, püriert also nicht nur, sie ist auch in der Lage ganze Mahlzeiten in einer einzigen Schüssel mit diversem Zubehör zuzubereiten. Natürlich nicht ganz allein, ein bisschen etwas muss die Köchin (oder der Koch) natürlich schon auch noch leisten. Aber der Kochvorgang an und für sich läuft in weiten Teilen selbständig ab, so dass man nicht mehr die ganze Zeit dabei stehen muss. Das bietet Zeitersparnis, man braucht weniger Kochgeschirr und so manche kompliziertere Gerichte (auch Gebäck, Soßen u.a.) kann man vereinfacht herstellen.

ein schickes Maschinchen


Weiß ich vom Hörensagen, was wirklich dran ist werde ich in den nächsten Wochen selber herausfinden. Das Gerät kostet 800 Euro im Handel (erheblich weniger als ein Thermomix), ich möchte vor allem herausfinden, ob sich dieser Preis lohnt, ob sich die Preppie (wie sie von vielen Testerinnen mittlerweile genannt wird) gut in meinen Küchenalltag integrieren lässt, ob sie mir Arbeitsersparnis bringt ohne meiner Art zu kochen entgegen zu stehen und ob sie mich zu Neuem inspiriert. Auf alle Fälle ist das für mich ein sehr spannender Test.

AUSGEPACKT

Vorgestern kam mein Paket an und natürlich packte ich sofort aus.
Die Maschine gefällt mir vom Design recht gut, ich hatte mir eigentlich etwas leicht Klobigeres vorgestellt, zumal die Edelstahlschüssel ein doch großes Fassungsvermögen von 2,5 Litern Nutzinhalt hat - sehr wichtig bei einem 5-Personenhaushalt wie dem meinen.


Auf dem Display sind Sensortasten für diverse Programme, manuelle Einstellung von Zeit, Temperatur und Rührstufe, Turbo/Intervall und Start/Stop übersichtlich angeordnet. Der Powerschalter befindet sich leicht erreichbar rechts hinten an der Seite, das Kabel hat mit ca. 1,40m eine wirklich ordentliche Länge. Schade finde ich ein wenig, dass es kein Kabel-Staufach oder ähnliches gibt, denn so lang muss das Kabel bei mir gar nicht sein und was zu viel ist, wurschtelt irgendwo herum - aber besser als zu kurz, damit werde ich fertig.

Auch vom Gewicht her hatte ich mir die Prep & Cook schwerer vorgestellt, ist doch ganz schön was dran und an Technik drin im Gerät. Trotzdem sollte man bei 6,6 Kilo einen festen Platz für die Maschine mit den Maßen 330x385x320 mm in der Küche finden, sie dauernd weg zu räumen und wieder aufzubauen wäre dann doch etwas umständlich.

Von links: Universal, Misch/Rühr, Schlag/Rühr, Knet/Mahl


Zum Gerät selber gibt es natürlich auch nützliches Zubehör. Da wären zum Einen diverse Messer und Rührer: ein großes Universalmesser, ein voluminöser Schlag/Rühraufsatz, ein filigranerer Misch/Rühraufsatz und ein Knet-/Mahlmesser. Im Laufe der nächsten Wochen werde ich diese jeweils passend einsetzen und euch darüber genaueres sagen.

Zubehör in Aufbewahrungsbox


Was ich richtig super finde ist die Tatsache, dass diese vier Einsätze in einem sehr schönen Kunsstoffbehälter perfekt verstaut sind. Das ist nicht selbstverständlich, bei so manchen Küchenmaschinen, die ich schon hatte musste ich immer überlegen, wo und wie ich die Einzelteile gut unterbringe.


Dampfgareinsatz


Ebenso im Lieferumfang ist ein Dampfgareinsatz, mit dem man Gemüse oder Fisch sanft garen, aber auch Kartoffeln oder Eier kochen kann. Mit Dampfgaren habe ich selber noch gar keine Erfahrung, so dass ich da besonders gespannt bin.

Ein silikon-überzogener Kochlöffel (Spatel) und ein kleines Bürstchen (wozu das da ist, muss ich noch herausfinden) runden das Equipement ab.



BEDIENUNGSANLEITUNG UND REZEPTBUCH

Ich bin kein Mensch, der gerne Bedienungsanleitungen liest. Dass sich das bei einer so komplexen Maschine nicht vermeiden lässt, war aber klar. Im ersten Moment hat mich die aber erschlagen, das gebe ich zu und ich dachte: "Oh je, das Gerät kapierst du nie." Ich hab sie dann erst einmal beiseite gelegt, nachdem ich mit ihrer Hilfe die Einzelteile einmal auseinander und wieder zusammen gebaut hatte, was gut klappte. Danach zog ich sie so nach und nach zu Rate, was sehr gut geht, weil sie angenehm übersichtlich mit guten und anschaulichen Beschreibungen gestaltet ist. Das findet man heutzutage auch immer weniger.

das Rezeptebuch


Sehr interessant und nützlich ist das Rezeptbuch, das eine immense Auswahl an leckeren Vor- und Hauptgerichten sowie Desserts bietet. Bestimmte Gerichte wie Schmortöpfe, Saucen, Suppen etc. kann man mit den diversen Programmen einfach meistern, ansonsten geht natürlich auch ein manueller Betrieb mit individuellen Einstellungen.


Rezeptestöbern auf der Terrasse ;-) 

Bei den festen Programmen handelt es sich um folgende, die teilweise auch in Untergruppen unterteilt sind: Saucen, Suppen, Garen, Dampfgaren, Teig, Dessert.


MEIN ERSTER VERSUCH

Ich hatte für diesen Tag einen Schweinerücken aufgetaut, hatte vor Geschnetzeltes zu machen. Als dann die Preppie ankam war klar, dass ich sie nutzen wollte und ich suchte in den Rezepten nach einem Passenden. So ganz traf leider nichts zu (nix mit gewürfeltem Schwein) und so entschied ich mich, mir aus einem annähernd ähnlichen Gericht (Französisches Kalbsragout) die Zubereitungsschritte, das Garprogramm und die Zeiten zu übernehmen und mein eigenes Ding daraus zu machen. Klappte hervorragend :-) Nur beim Hacken von Zwiebeln und der Karotte wurde mir das etwas zu fein, da hätte ich gerne größere Stücke gehabt - muss ich beim nächsten Mal mit geringerer Geschwindigkeit / weniger Zeit ausprobieren. Das tat dem Gericht aber keinen Abbruch.



Die Sauce wurde superlecker, das Nachwürzen und Abschmecken kann man entgegen meiner vorherigen Ansicht problemlos gegen Ende vornehmen, das Fleisch war ganz wunderbar mürbe, ohne auseinander zu fallen - nicht nur meine Männer haben gegessen wie die Scheunendrescher. Allerdings gab es etwas später Abendessen als gedacht, dazu im nächsten Blogartikel mehr... und vorerst muss ich leider pausieren mit der Prep & Cook, denn

HOUSTON, WIR HABEN EIN PROBLEM!

Als ich heute den Deckel in die Hand nahm, stellte ich fest, dass sich an der einen Aussparung, die an der Schüssel einrastet ein Riss befand. So traue ich mich nicht, weiter damit zu kochen, nicht dass das noch schlimmer ausbricht und ich Ärger bekomme. Ich schreib das Support-Team der Leckerscouts an, das mir nach einer Stunde (AM WOCHENENDE!!! Das nenne ich eine tolle Betreuung) Antwort gab und meinte, sie würden sich am Montag mit Krups in Verbindung setzen, ich könne aber vielleicht schon gleich eine Hotline anrufen, wenn ich in den Unterlagen eine finde. Fand ich, auf der Rückseite der Bedienungsanleitung.



Ich rief an und bekam OHNE Warteschleife eine nette Dame ans Telefon, die sich mein Problem anhörte, mir von einer Weiterbenutzung vorerst abriet und mir versicherte, sie würde die Zusendung eines neuen Deckels in die Wege leiten. So habe ich auch schon meine ersten Erfahrungen mit dem Service von Krups machen können und kann sagen: freundlich, schnell, kundenorientiert.

Nun ja, nun muss ich leider warten, aber ihr hab dafür Zeit, diese erste Vorstellung der Prep & Cook sacken zu lassen, bevor es hier weiter geht ;-)

Was denkt ihr bis jetzt über diese "Kochmaschine"?

Liebe Grüße
Eure Kerstin

#krupsprepandcook #leckerscouts