Sonntag, 29. Juni 2014

HP PAVILION 11x360 - 360 GRAD

Hallo und herzlich Willkommen 

zum zweiten Teil meiner Berichterstattung über den HP Pavilion 11x360. Das Thema heute:

DIE 360° VIELSEITIGKEIT

Wie ich in Teil 1 bereits erwähnt hatte, handelt es sich bei meinem Testprodukt um einen sogenannten "Convertible PC". Bis zu diesem Test war mir der Begriff noch nie begegnet, manche von euch können vielleicht auch nicht mehr damit anfangen als ich damals. Eigentlich kann man sich die Bedeutung leicht herleiten, bedeutet das englische Wort "to convert" doch "umwandeln". Ein solcher PC ist also umwandelbar und zwar von einem Notebook zu einem Tablet und anders herum.

Die 360°-Vielseitigkeit: vom geschlossenen Pavilion bis zum Tablet


Diese Möglichkeit ist nicht nur in meiner Funktion als Produkttesterin, sondern auch für mich ganz persönlich und privat sehr interessant. Mein Laptop hat schon einige Jahre auf dem Buckel und ist mit 19 Zoll ein recht großes Gerät, das man nicht so leicht herum trägt. So trage ich mich seit einer Weile mit dem Gedanken, mir ein etwas mobileres Zweitgerät anzuschaffen, mit dem ich schnell mal auf die Terrasse raus oder ins Wohnzimmer sitzen kann. Auch wenn ich so gut wie nie außer Haus online gehe oder einen PC brauche, wäre das durchaus praktisch.

Doch was soll es sein? Ein Ultrabook, wie es mein Sohn sich zugelegt hat? Klein, handlich, leicht zu transportieren, ein Bildschirm in einer Größe, die auch meinen nicht mehr ganz so guten Augen gut tut? Andererseits hat ein Tablet auch so seine Vorzüge: es ist noch leichter zu transportieren, da man keine Tastatur vor sich hat wie bei einem aufgeklappten Notebook, es hat eine Kamera, es lässt sich noch bequemer bis hin zu fast senkrecht auf den Schoß nehmen (wenn man zum Beispiel ein E-Book lesen will). Dafür lässt es sich nicht so auf den Tisch stellen, dass man ohne es zu halten zum Beispiel Videos gucken kann und der Bildschirm ist noch kleiner. Außerdem: würde ich auf Dauer eine Tastatur nicht doch vermissen? Aus diesen vielen Überlegungen heraus bin ich bis heute zu keiner Entscheidung gekommen... zum Glück, denn für mich ist ein Convertible PC durch die Vereinigung der Vorzüge beider Gerätearten die Lösung, wie ich nun festgestellt habe.

Abstriche im Vergleich zu einem reinen Tablet muss man in der Form machen, dass es zwar eine Webcam, aber kein Objektiv auf der Rückseite gibt - zum Fotografieren ist das Pavilion also nicht geeignet. Da ich aber sowieso eigentlich nur mit meinen Kameras fotografiere, fehlt mir da nichts.

Ein anderer Knackpunkt ist die Akkulaufzeit im Dauerbetrieb. Bei gemischter Dauer-Anwendung (Surfen, Schreiben, Video gucken) hält er ziemlich genau 3 Stunden durch - für jemanden, der zum Beispiel bei einer langen Zugfahrt Filme schauen möchte ist das zu wenig, selbst Tablets mit geringer Akkuleistung sind da ausdauernder. Da ich aber daheim immer in der Nähe einer Steckdose bin, ist auch das kein Problem für mich und ein leerer Akku ist in 2 Stunden wieder komplett aufgeladen.

PAVILION, WANDEL DICH

Nach den allgemeinen Überlegungen und Erklärungen möchte ich nun natürlich auch auf die Wandelbarkeit speziell des Pavilion 11x360 eingehen. Ich habe ihn mittlerweile in allen möglichen Variationen und Lebenslagen ausprobiert.

Der Pavilion verfügt über ein sehr robustes Gelenk aus Kunststoff. Mit einer Hand ist er nicht zu öffnen, auch bei dem Verstellen des Winkels zwischen Tastatur und Bildschirm muss man das Unterteil leicht mit der zweiten Hand unten halten, da es sonst ein Stück weit "mit geht". Dafür bleibt der Bildschirm aber auch stabil in der gewählten Position, egal wie diese ist. Für das Verstellen insgesamt benötigt man keinen besonderen Kraftaufwand.

Pavilion 11x360 als Notebook

Als Notebook steht der Pavilion gut auf dem Tisch, lässt sich aber auch auf dem Schoß halten. Die Lüftungsschlitze befinden sich auf der linken Seite, der Lüfter arbeitet ausgesprochen gut - selbst bei mehrstündiger Verwendung auf der heißen Terrasse (die letzten Tage gab es bei uns viel Sonne mit sommerlichen Temperaturen) konnte ich keine große Wärmeentwicklung auf den Oberschenkeln feststellen. Zum Texte schreiben bevorzuge ich die Einstellung als Notebook.




Aufgestellt: Filme gucken

Youtube-Videos: hier eines von Yasa-Cat


Yasa Cat hochkant in meinem Biergarten ;-) 


Aufgestellt ist der Pavilion perfekt zum Anschauen von Filmen und Videos. Im hellen Sonnenlicht spiegelt das Display allerdings merklich, so dass man ein schattigeres Plätzchen suchen bzw. ein bisschen herumprobieren muss, bis keine Spiegelungen mehr stören. Dann aber kann man sogar zu mehreren gucken, da auch von der Seite das Bild immer gut zu erkennen ist. Vorteilhaft empfinde ich das zum Beispiel für den Fall, dass man anderen Fotos zeigen möchte. Theoretisch kann man das Notebook auch hochkant aufstellen, eine sinnvolle Verwendung habe ich dafür aber nicht gefunden. Der Ton ist in dieser Stellung, egal ob hoch oder quer genau wie in der "normalen" Laptopvariante einwandfrei, die Stellung des Pavilion macht da keinen Unterschied.

Als Tablet quer


Die Tablet-Variante habe ich vor allem zum Lesen eines E-Books (hochkant), aber auch zum Surfen (quer) verwendet. Im Wohnzimmer habe ich aus Platzmangel auch Texte in der Tablet-Stellung getippt - der Touchscreen reagiert so gut, dass ich nicht sagen könnte, es wäre viel umständlicher als mit der Tastatur gewesen. Mit seinen 1,5kg ist der Pavilion zwar schwerer als jedes reine Tablet, mit hochgestellten Beinen im Liegestuhl merkt man das Gewicht aber nicht wirklich. Ich möchte es aber sicher nicht frei in der Hand halten und es mit der anderen bedienen, es sei denn, ich möchte leichtes Hanteltraining ersetzen ;-)

Als E-Book-Reader hochkant

Etwas schwer für eine Hand, aber aufliegend geht es gut

Die Tastatur ist komplett umgeklappt deaktiviert, so dass man nicht aus Versehen rückwärtig Nonsenstexte tippen kann.
Beim Drehen des Tablets von quer zu hoch oder anders herum hakt es manchmal ein bisschen und braucht etwas länger, bis sich die Abbildung auf dem Bildschirm mitdreht. Mit etwas Geduld und/oder kleinen Bewegungen des Geräts findet die Drehung aber statt und mich stört das jetzt nicht immens - etwas Geduld tut und in unserem schnellen Zeitalter hin und wieder ganz gut ;-) 

Tablet hochkant in bequemer Lage


FAZIT

Wer überzeugt ist, sich ein Ultra- oder Netbook anschaffen zu wollen, sollte das tun. Wer sich sicher ist, ein Tablet ständig mit sich herumtragen und damit fotografierenzu wollen und dabei eine erheblich längere Akkuleistung braucht, der braucht auch ein Tablet und keinen Convertible PC. Wer sich aber wie ich unschlüssig ist, ob er lieber ein Ultrabook oder ein Tablet möchte, sich beides nicht leisten kann oder will, der ist mit der 360°-Funktion des HP Pavilion 11x360 sicher gut bedient. Man geht damit einen Kompromiss zwischen beiden Gerätearten ein, aber es ist kein fauler Kompromiss, sondern ein sehr zufriedenstellender, der Vorteile von beidem vereint und mit der Aufstell-Möglichkeit ergänzt.

Mir jedenfalls macht es viel Spaß, mich damit zu unterhalten oder damit zu arbeiten und ganz flexibel mir die jeweils bequemste und praktischste Variante zu wählen.

Was bevorzugt ihr? Tablet oder Notebook? Touchscreen oder Tastatur? Oder wäre für euch die Vereinigung von beidem auch ideal? Lasst es mich wissen, genauso wenn ihr Fragen zum HP Pavilion habt...

Liebe Grüße
Eure Kerstin



PS: ich bedanke mich ganz herzlich bei Sabine alias Yasa Cat für die Genehmigung, die Fotos mit ihrem Gesicht im Youtube-Video zu veröffentlichen. Ich schaue ihre Videos sehr gerne an, von daher war es nicht abwegig, genau diese für meine Tests zu verwenden - schaut doch mal bei ihr rein, wenn ihr sie noch nicht kennt (HIER geht´s zum Youtube-Kanal, HIER zu ihrem Blog)


#HPTestpilot #Pavilionx360